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Bündnis mobilisiert gegen Erweiterung des Tesla-Geländes

Vor einer beginnenden Einwohnerbefragung zur Erweiterung des Tesla-Geländes in Grünheide an diesem Montag haben Kritiker dazu aufgerufen, gegen die Pläne zu stimmen. «Zum ersten Mal gibt es für uns Anwohner die Gelegenheit, unsere Meinung zu Teslas Plänen abzugeben. Wir rufen alle Einwohnerinnen und Einwohner unserer Gemeinde dazu auf, für ein lebenswertes Grünheide und gegen den Bebauungsplan zu stimmen», sagte Manu Hoyer von der Bürgerinitiative Grünheide am Sonntag laut Mitteilung.
Tesla
Das Werk der Tesla-Gigafactory Berlin-Brandenburg. © Patrick Pleul/dpa

Tesla will auf einer Fläche neben dem Werksgelände einen Güterbahnhof, Lagerhallen und eine Kita errichten. Für die Erweiterung sollen über 100 Hektar Wald gerodet werden. Zum Vorhaben veranstaltet Tesla an diesem Sonntag für Bürgerinnen und Bürger im Werk eine Informationsveranstaltung. Sie bildet den Abschluss einer Serie von fünf Infoveranstaltungen in Ortschaften nahe der Gigafactory bei Berlin. Es gibt Proteste gegen die Pläne. Umweltgruppen und Bürgerinitiativen halten die Erweiterung für nicht notwendig.

Das Unternehmen schöpfe die aktuellen Produktionskapazitäten nicht annähernd aus, kritisierte unter anderem die Bürgerinitiative Grünheide. Zudem sei für die Verlagerung des Verkehrs die Erweiterung des Geländes gar nicht notwendig, der Güterbahnhof sei bereits im letzten Bebauungsplan genehmigt worden. Das Bündnis «Tesla den Hahn abdrehen» will in den kommenden Wochen mit Informationsmaterialien, Plakaten und «Haustürgesprächen» für ein Nein zur Erweiterung werben.

Der B-Plan für die Erweiterung des Geländes ist noch nicht beschlossen. Die Gemeindevertretung Grünheide hatte vor rund einem Jahr mit Mehrheit für die Aufstellung eines neuen Bebauungsplans gestimmt. Im zweiten Quartal ist eine Entscheidung durch die Gemeindevertreter geplant. Danach muss unter anderem der Finanzausschuss des Landtages einem Verkauf durch den Landesforst zustimmen, auch eine öffentliche Beteiligung steht dann noch aus.

Der Bebauungsplan bedeute «noch mehr Rodung, noch mehr Versiegelung, noch mehr Gefahren für unsere Wasserversorgung, noch mehr Baustellen und Lkw-Verkehr in unserer Gemeinde», kritisierte Hoyer.

Tesla sieht einen erheblichen Vorteil für die Region, wenn dem Bebauungsplan für die Erweiterung zugestimmt würde. So würde etwa der Güterverkehr entlastet, wenn ein Werksbahnhof gebaut würde. Auch öffentliche Infrastruktur würde schneller realisiert werden können.

© dpa
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