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Alba nach Halbfinal-Pleite unter Druck: «Waren nicht bereit»

Im ersten Spiel gegen die Niners Chemnitz präsentiert sich Alba Berlin überraschend schwach. Für das zweite Spiel am Freitag braucht es eine große Steigerung.
Alba-Spielmacher Martin Hermannsson
Der Berliner Martin Hermannsson (l) beißt nach der Niederlage in sein Trikot. © Daniel Löb/dpa/Archivbild

Bei Alba Berlin mischten sich nach der Auftaktpleite der Halbfinalserie Enttäuschung und etwas Wut. Überraschend schwach war der Auftritt der Mannschaft bei der 82:95-Heimpleite gegen die Niners Chemnitz am Dienstagabend gewesen. «Wir waren nicht da und haben wirklich schlecht gespielt», kritisierte Sportdirektor Himar Ojeda. Guard Jonas Mattisseck ergänzte: «Wir waren nicht bereit für den Kampf.»

In der Best-of-Five-Serie liegt Alba 0:1 zurück und steht im zweiten Spiel am Freitag in der Max-Schmeling-Halle (18.30 Uhr/Dyn) schon ordentlich unter Druck. Dennoch kein Grund für die Berliner, in Panik zu verfallen. «Solche Dinge können passieren. Wir sind immer noch in der richtigen Richtung», sagte Point Guard Martin Hermannsson. Allerdings müsse das Team dann «in jedem Aspekt des Spiels besser werden».

Denn bei der ersten Playoff-Niederlage in dieser Saison lief bei den Berlinern nicht viel zusammen. «Wir waren von Anfang nicht drin, haben nie unseren Rhythmus und Spielfluss gefunden», sagte Ojeda. In der Offensive trafen lange Zeit fast nur Johannes Thiemann und Sterling Brown. Die Defensive bröckelte im Laufe des Spiels immer mehr. Die schwache Abwehrarbeit war auch «der Schlüssel für die Niederlage», fand Ojeda.

Hermannsson fordert deshalb mehr Fokus. «Sie wollten es mehr als wir, vor allem die Energie, die Rebounds. Wir waren nicht hart genug. Und wir haben viel zu einfach die Schiedsrichter in unseren Kopf gelassen», sagte der Isländer.

Hatte Alba im Viertelfinale noch die Telekom Baskets Bonn mit 3:0 klar geschlagen, war die Selbstsicherheit jetzt möglicherweise etwas zu groß. «Vielleicht waren wir nach dem Viertelfinale zu relaxt», sagte Hermannsson.

© dpa
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