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Staus und teils widrige Verhältnisse auf Bayerns Straßen

Viele konnten es kaum erwarten, dem grässlichen Wetter zu entfliehen und die Osterferien im Süden zu verbringen. Die Folge: viele Staus auf den Straßen im Freistaat. Und so mancher Unfall.
Reiseverkehr zu Ostern- Düsseldorf
Reisende ziehen ihre Koffer auf dem Flughafen in Richtung Check-In. © Roberto Pfeil/dpa/Archivbild

Zahlreiche Staus haben am ersten Wochenende der Osterferien den Verkehr auf Bayerns Fernstraßen behindert. Viele entstanden durch den starken Reiseverkehr, andere jedoch durch Unfälle oder Pannen. Auch jenseits der Autobahnen gab es bei teils widrigem Wetter mit Schneefall, Regen oder Graupel mehrere Verletzte bei Unfällen.

Nach einer ersten Reisewelle am Freitag entwickelten sich die meisten Staus am Samstag, als viele Urlauber auf dem Weg in Richtung Süden waren. Auch am Sonntag herrschte durchaus noch reger Verkehr, und es kam zu mehreren auch längeren Staus. Der Grund: In Bayern und zehn weiteren Bundesländern sind nun Schulferien. Als besonders staugefährdet gelten dabei traditionell die Autobahnen nach Österreich und Italien sowie die Fernstraßen der Alpenländer.

Nichts mit dem Reiseverkehr zu tun hatte hingegen ein Vorfall in Nürnberg, wo ein 50 Jahre alter Autofahrer mit Absicht in entgegenkommende Wagen gefahren sein soll. Er wurde wegen des Verdachts auf ein versuchtes Tötungsdelikt festgenommen. Der Mann hatte laut Polizei mit seinem Auto erst den Wagen einer entgegenkommenden 35-Jährigen seitlich gestreift, bevor er mit dem Auto eines 36-Jährigen zusammenstieß, der dadurch gegen einen Baum prallte. Der Mann wurde leicht verletzt, ebenso wie der 50-Jährige. Die 35-Jährige sowie die Beifahrerin des Unfallverursachers hingegen blieben bei dem Vorfall vom Samstagnachmittag unverletzt.

Ebenfalls in Nürnberg wurde eine 21 Jahre alte Motorradfahrerin schwer verletzt, als sie von einem links abbiegenden Auto erfasst wurde. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, ereignete sich der Unfall bereits am Freitagabend.

Aus zunächst ungeklärter Ursache ist ein 17-Jähriger bei einem Unfall in der Nähe von Pentling (Landkreis Regensburg) aus dem Dachfenster eines Ellenators geschleudert und schwer verletzt worden. Drei weitere Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren, die ebenfalls in dem umgebauten und dadurch als Leichtfahrzeug geltenden Auto saßen, wurden leicht verletzt. Das Gefährt, das ab 16 Jahren mit der Fahrerlaubnis der Klasse A1 gefahren werden darf, war laut Polizei am späten Freitagabend ins Schleudern geraten, hatte sich überschlagen und war dann im Straßengraben an einem Baum hängengeblieben.

Verletzte gab es auch bei zwei Unfällen, die ein mit teilweise über 200 Stundenkilometern vor der Polizei fliehender Autofahrer auf der Autobahn 9 verursachte. Dabei wurde eine 41-jährige Autofahrerin in einen durch den Raser verursachten Zusammenstoß zweier Sattelzüge verwickelt und leicht verletzt. Laut Polizeiangaben vom Samstag sollte der 65-Jährige am Vortag bei Bayreuth kontrolliert werden. Doch statt anzuhalten, fuhr der Mann davon. Nach dem Zusammenstoß der beiden Sattelzüge zwischen Trockau und Pegnitz sei er weiter nach Mittelfranken gerast, wo er an der Anschlussstelle Schnaittach (Landkreis Nürnberger Land) beim Verlassen der Autobahn mit seinem Wagen in der Kurve der Ausfahrt gegen ein Schild prallte. Der Mann hatte keinen Führerschein und war betrunken.

Betrunken war auch ein Autofahrer, den die Polizei in der Nähe von Coburg festgefahren auf einem Feld entdeckte - in seinem Wagen schlafend und mit einer Wodkaflasche in der Hand. Sein Rausch war so tief, dass er selbst dann nicht erwachte, als er in ein Krankenhaus gebracht wurde und dort Blut abgenommen bekam, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Außerdem habe der Mann bei dem Vorfall am Freitagabend keine Kennzeichen an seinem Wagen gehabt.

Probleme hat nun auch ein 14-Jähriger, der in Passau mit seiner ein Jahr jüngeren Freundin eine Spritztour mit dem Wagen ihrer Mutter gemacht und dabei einen Unfall verursacht hat. Der Junge streifte in der Nacht zum Sonntag mit dem Auto zwei geparkte Fahrzeuge, stellte den Wagen dann aber klammheimlich wieder auf seinem ursprünglichen Parkplatz ab.

© dpa
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