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Eisbären Regensburg im Rausch - Glückwünsche aus Augsburg

Die Eisbären Regensburg werden sensationell Zweitligameister - steigen aber nicht in die DEL auf. Davon profitieren die Augsburger Panther, die trotz einer miesen Saison oben bleiben. Wie geht das?
Illustration Eishockey
Ein Puck wird gespielt. © Tobias Hase/dpa

Vollkommen überwältigt von ihrer sensationellen Meisterschaft in der DEL2 warfen die Spieler der Eisbären Regensburg nach dem erlösenden Schlusspfiff Handschuhe und Schläger aufs Eis. Nach dem vierten Spieltag waren die Oberpfälzer noch Tabellenletzter gewesen, nun feierten sie zu «Simply the Best» von Tina Turner völlig enthemmt ihren Triumph.

«Ich finde gar keine Worte», stammelte Verteidiger Patrick Demetz am Dienstagabend nach dem packenden 4:2 (1:1, 2:1, 1:0) gegen die Kassel Huskies vor 4712 Zuschauern in der heimischen Donau-Arena. Es sei «einfach unglaublich.»

Regensburg sichert Augsburg den Klassenerhalt

Die Regensburger gewannen die Serie mit 4:2 - bleiben aber dennoch Zweitligist. Sie erfüllen im Gegensatz zu den Huskies nicht die wirtschaftlichen Voraussetzungen für den Aufstieg in die Deutsche Eishockey Liga (DEL) und hatten sich auch nicht für einen Platz beworben.

Davon profitierten die Augsburger Panther, die erneut den Klassenverbleib ohne eigenes Zutun schafften. Der sportliche Absteiger der DEL rettet sich sechs Wochen nach dem letzten Saisonspiel doch noch, weil Kassel unterlag. Damit gibt es auch in der kommenden Saison in der DEL keinen Aufsteiger.

Wiederholungstäter aus Augsburg

«Unsere Glückwünsche gehen an die Eisbären Regensburg, die eine fantastische Saison gespielt haben», verkündete Augsburgs Sportdirektor Larry Mitchell. «Für unsere sportlichen Planungen ist es wichtig, dass wir jetzt Gewissheit haben.» Der Verein wolle die kommende Herausforderung «mit der nötigen Demut, aber auch mit entsprechendem Ehrgeiz angehen und uns personell bestmöglich aufstellen».

Die Augsburger waren auch in der vergangenen Saison eigentlich schon sportlich abgestiegen. 2023 hatten die Ravensburg Towerstars die Finalserie der DEL2 gewonnen, aber auch sie erfüllten die DEL-Auflagen nicht.

Appell von Verteidiger Demetz

Mitchell, der erst vor Kurzem seine Rückkehr nach Augsburg bekanntgegeben hatte, muss nun einen neuen Trainer finden und einen Kader zusammenstellen, der nicht wieder Tabellenletzter wird. Der Verein will sein Glück schließlich nicht überstrapazieren.

Und die Regensburger um ihren Torwart Thomas McCollum, der zum wertvollsten Spieler der Playoffs gewählt wurde? Sie genossen ihren Coup, in ihrem zweiten Jahr in der zweiten Liga gleich den Titel zu gewinnen. Man müsse «einfach den Moment» genießen, sagte Demetz und wurde dann doch konkreter: «Jetzt muss man saufen!»

© dpa
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