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1860 München endet Negativserie

Die Technik streikt im Grünwalder Stadion. Dadurch wird das Heimspiel des TSV 1860 München erst mit Verspätung angepfiffen. Die «Löwen» schlagen dennoch gegen Köln zu - und beenden ihre Negativserie.
Fußball
Zwei Fußballspieler kämpfen um den Ball. © Uli Deck/dpa/Symbolbild

Erstmal war beim TSV 1860 München Warten angesagt. Wegen einer defekten Lautsprecheranlage im Grünwalder Stadion wurde das so wichtige Heimspiel der «Löwen» gegen Viktoria Köln erst mit einer Stunde Verspätung angepfiffen. Nachdem Megafone an die Ordner verteilt waren, um in Notfällen Durchsagen machen zu können, beendete die Mannschaft von Trainer Argirios Giannikis dann am Samstag nach vier Niederlagen am Stück mit einem 3:1 (2:0) ihre Negativserie in der 3. Fußball-Liga.

«Wenn du viermal in Folge verloren hast, zum Teil auch unglücklich, und mit einem schlechten Spiel aus Freiburg hier ins Heimspiel kommst, mit den Temperaturen, mit der Vorgeschichte des Spiels, und dann so eine Arbeitsleistung auf den Platz bringst, ist es natürlich positiv», resümierte Giannikis zufrieden. Mit 41 Punkten nach 32 Spieltagen haben die «Löwen» als Tabellen-14. ein solides Polster auf den ersten Abstiegsplatz.

Die «Löwen» werden zum Toreschießen eingeladen

Fans und Spieler wurden auf eine Geduldsprobe gestellt, nachdem ein Serverausfall den Einlass ins Stadion verzögert hatte. Bei seinem ersten Startelfeinsatz seit Oktober nutzte Stürmer Joel Zwarts in der 15. Minute den ersten folgenschweren Patzer der Gäste, als er einen Pass von Lars Dietz im Sechzehner abfing.

Das 2:0 der Gastgeber besorgte auf kuriose Weise der Kölner Florian Engelhardt selbst (34.). Mit einem Rückpass aus mehr als 20 Metern überraschte er seinen Torwart Ben Voll, der vom Abspiel überrumpelt wurde und das Eigentor nicht mehr verhindern konnte.

«Das gibt so einen Boost. Dann kommst du wieder in die Abläufe rein, du kommst wieder an deine Minuten», meinte Zwarts nach seinem Comeback in der Anfangsformation. «Wenn du dann ein Tor machst, das ist super.»

Köln leistet sich «zwei kapitale Böcke»

Nach der Pause konnten die Kölner durch Jeremias Lorch (49.) den Anschluss erzielen. 1860-Torwart Marco Hiller lenkte einen Schuss von André Becker noch ans Aluminium, war im Nachschuss aber chancenlos. «Löwen»-Kapitän Jesper Verlaat (71.) stellte den alten Zwei-Tore-Abstand per Kopf nach einer Ecke von Morris Schröter jedoch wieder her.

«Jeder, der das Spiel gesehen hat, hat gesehen, dass Sechzig das Spiel nicht für sich entschieden hat, sondern wir gegen uns», sagte der Kölner Coach Olaf Janßen. «Wenn man zwei so kapitale Böcke schießt, dann kannst du nicht gewinnen.» Kommende Woche im Bayern-Derby bei Spitzenreiter Jahn Regensburg wollen die «Löwen» nachlegen.

© dpa
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