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Schäubles Tochter: «Papa, Du warst ein Gesamtkunstwerk»

Mit bewegenden Worten hat Christine Strobl, die Tochter des gestorbenen CDU-Politikers Wolfgang Schäuble, stellvertretend für die Familie Abschied von ihrem Vater genommen. «Papa, Du warst ein Gesamtkunstwerk», sagte sie am Freitag im badischen Offenburg beim Trauergottesdienst mit vielen hundert Gästen vor dem Sarg. Ihr Vater habe gezeigt, was mit Wille möglich sei, dass man nach Niederlagen wieder aufstehen könne, wie man mit sich im Reinen sei und auch, wie man würdevoll sterben könne.
Trauerfeier für Schäuble
Wolfgang Schäubles Tochter Christine Strobl hat stellvertretend für die Familie Abschied von ihrem Vater genommen. © Philipp von Ditfurth/dpa

Christine Strobl, ARD-Programmdirektorin und Frau von Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU), erinnerte an den starken Durchhaltewillen ihres Vaters und daran, wie sehr das Attentat, infolgedessen Schäuble auf einen Rollstuhl angewiesen war, die Familie zusammenschweißte.

«Papa ist ohne Mama nicht denkbar gewesen», sagte Christine Strobl. Sie alle seien immer darauf ausgerichtet gewesen, dass es ihm gut gehe. Als ihre Mutter im Sommer einen schweren Unfall gehabt habe, habe ihr Vater sich zusammengerissen, um ihr etwas zurückzugeben.

Ihr Vater habe viele gesundheitliche Probleme gehabt, die nie in der Öffentlichkeit bekannt wurden. Er habe alle mit unglaublicher Kraftanstrengung gemeistert. Christine Strobl hob aber auch die wichtige Rolle hervor, die Freunde, Beschützer und Pflegekräfte spielten.

Bewunderung und Respekt zeigte die Tochter vor allem dafür, dass ihr Vater niemals aufgegeben habe. Auch kurz vor seinem Tod nicht. So sei ihr Vater am Heiligabend noch morgens in Offenburg im Krankenhaus gewesen, aber nach Hause gekommen. «Er wollte uns nochmal ein gemeinsames Weihnachten schenken.» Das Sterben sei - wie so viele Male zuvor - mal wieder «abgeblasen» worden. Man habe zusammen «Oh, Du Fröhliche» gesungen und sei wie immer zusammen am ersten Weihnachtsfeiertag zum Rehrücken-Essen ins Restaurant gegangen. Er habe keine Angst vor dem Sterben gehabt, er sei mit sich im Reinen gewesen. Er habe es nur merkwürdig gefunden, dass er bald weg sein solle.

© dpa
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