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Dax überspringt kurzzeitig 16 000 Punkte

Ohne die US-Märkte als Impulsgeber ist es an der deutschen Börse am Donnerstag recht ruhig geblieben. Im umsatzschwachen Marktumfeld gelang dem Dax kurzzeitig der Sprung über 16.000 Punkte. Allerdings kam der Leitindex rasch wieder zurück und schloss letztlich 0,23 Prozent höher auf 15.994,73 Punkten. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen gab um 0,13 Prozent auf 26 101,25 Zähler nach. Der Eurozonen-Index EuroStoxx 50 gewann 0,21 Prozent auf 4361,32 Zähler. Die Länderbörsen in Paris und London stiegen ebenfalls moderat.
Dax
Der Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland. © Fredrik von Erichsen/dpa

Konjunkturdaten aus der Eurozone bewegten kaum. Die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone verbesserte sich im November laut dem Einkaufsmanagerindex von S&P Global überraschend deutlich. Ökonomen rechnen dennoch mit einem Abrutschen der Euro-Wirtschaft in eine Rezession. In den USA blieb die Wall Street wegen des Thanksgiving-Feiertags geschlossen. Am Freitag wird dort zudem nur verkürzt gehandelt.

Unter den Einzelwerten gingen die Blicke vor allem in Richtung SAP. Die Aktien des Software-Anbieters legten um 1,0 Prozent zu. Die Deutsche Börse will im Frühjahr die Kappungsgrenze für die Gewichtung eines Unternehmens im Dax, MDax, SDax und TecDax von 10 auf 15 Prozent anheben. Das soll unter den Investoren die Aufmerksamkeit für die Großkonzerne erhöhen. Außerdem soll verhindert werden, dass Unternehmen an andere Börsen abwandern, wie im Frühjahr der Industriegashersteller Linde.

Nach derzeitigem Stand ist diese Änderung vor allem für SAP positiv. Die Aktie, die im bisherigen Jahresverlauf um fast 50 Prozent gestiegen ist, hat eigentlich ein Index-Gewicht von mehr als zehn Prozent. Doch hier wird bislang regelmäßig gekappt und damit alles, was über 10 Prozent ist, nicht berücksichtigt.

Die Rheinmetall-Papiere gaben als einer der schwächsten Dax-Werte um 1,9 Prozent nach. Hensoldt sanken im MDax um 2,5 Prozent. Hier belastete ein Bericht der «Augsburger Allgemeinen». Demnach hat das Bundesfinanzministerium nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts auch das Verteidigungsministerium mit einer Sperre für Mittel aus dem Sondervermögen Bundeswehr belegt, hieß es. Das Finanz- und das Verteidigungsministerium dementierten dies.

Der Euro kostete am frühen Abend 1,0906 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0900 (Mittwoch: 1,0911) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9174 (0,9165) Euro.

Am Anleihemarkt stieg die Umlaufrendite von 2,59 Prozent am Vortag auf 2,60 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,06 Prozent auf 124,02 Punkte. Der Bund-Future sank um 0,46 Prozent auf 130,60 Zähler.

© dpa
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