Das bringt der Tag bei der Fußball-WM

Die Fußball-WM in Katar geht in die heiße Phase. In den ersten beiden Viertelfinals stehen sich vier Schwergewichte des Fußballs gegenüber.
Brasiliens Neymar jubelt nach dem Spiel gegen Südkorea. © Tom Weller/dpa

Mit dem Top-Duell zwischen Vize-Weltmeister Kroatien und Rekord-Champion Brasilien beginnen am Freitag (16.00 Uhr MEZ) die Viertelfinal-Spiele bei der Fußball-WM in Katar. Dabei kommt es auch zum Aufeinandertreffen der beiden Superstars Neymar und Luka Modric.

Sollten die Brasilianer gewinnen, winkt im Halbfinale womöglich der Südamerika-Klassiker gegen Argentinien. Dafür müssten aber Lionel Messi und Co. im zweiten Viertelfinale heute (20.00 Uhr MEZ) ihr Spiel gegen die Niederlande gewinnen.

Viertelfinale: Kroatien - Brasilien (16.00 Uhr/MagentaTV) 

Auf Rekord-Weltmeister Brasilien wartet nach Spielen gegen Serbien, die Schweiz, Kamerun und Südkorea bei der WM der erste echte Prüfstein.  «Das wird ein Spiel, das unser maximales Level an Konzentration erfordern wird», sagte Außenverteidiger Danilo vor dem Duell mit dem Vize-Weltmeister.

Dabei kämpfen die Brasilianer gegen ihre eigene Viertelfinal-Misere. Von ihren vergangenen vier WM-Viertelfinals haben sie drei verloren, zuletzt 2018 in Russland mit 1:2 gegen Belgien. Umso größer ist diesmal die Hoffnung auf den ersehnten sechsten WM-Titel.

Die Kroaten sind indes echte K.o.-Experten. Von ihren vergangenen neun K.o.-Partien bei Weltmeisterschaften haben Luka Modric und Co. sieben gewonnen. In all diesen neun Partien haben sie mindestens ein Tor erzielt. Die Außenseiterrolle kommt Modric gelegen. Brasilien sei natürlich Favorit, meinte er. «Aber die Praxis hat gezeigt, dass das nichts heißen muss. Wir machen uns keine Sorgen.»

Viertelfinale: Niederlande - Argentinien (20.00 Uhr/ARD und MagentaTV)

Das Duell der beiden Schwergewichte ist ein echter WM-Klassiker, schon fünfmal standen sich beide Teams auf der WM-Bühne gegenüber. Das letzte Aufeinandertreffen ist Bondscoach Louis van Gaal noch in unschöner Erinnerung, beendeten die Südamerikaner doch bei der WM 2014 im Halbfinale durch einen Sieg im Elfmeterschießen die Oranje-Träume vom Titel. Bitter war für die Niederländer auch die Final-Pleite gegen Argentinien 1978.

«Wir haben eine Rechnung zu begleichen», sagt van Gaal und betont: «Das Turnier beginnt jetzt richtig für uns.» Soll das Weiterkommen gelingen, müssen sie Lionel Messi stoppen. Die fünfte WM ist bislang auch die beste des siebenmaligen Weltfußballers.

Messi ist in Spiellaune wie selten bei einer Weltmeisterschaft, gegen Australien schoss er seinen ersten K.o.-Runden-Treffer. «Natürlich ist Messi ihr gefährlichster und kreativster Spieler. Auf der anderen Seite beteiligt er sich nicht viel am Spiel, wenn der Gegner in Ballbesitz ist», sagt van Gaal. Darin liege eine Chance.

© dpa
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