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Zu viel Wind: Skisprung-Weltcup in Polen abgebrochen

Die Skispringer brauchen beim Weltcup in Szczyrk viel Geduld. Am Ende können sie trotzdem nicht wie geplant springen. Der Rennleiter erklärt, wie es nun weitergeht.
Ski nordisch/Skispringen: Weltcup in Szczyrk
Wird erst am Samstag das nächste Mal springen: Andreas Wellinger aus Deutschland. © Grzegorz Momot/PAP/dpa

Wegen starken Windes ist der Skisprung-Weltcup im polnischen Szczyrk abgebrochen worden. Nach 40 von 50 Springern im ersten Durchgang und insgesamt rund 105 Minuten Wettkampfzeit entschied sich die Jury am Mittwochabend zu diesem seltenen Schritt.

«Es ist immer schwer, einen Wettkampf abzusagen», sagte Rennleiter Sandro Pertile vom Weltverband Fis in der ARD. «Aber man muss auch realistisch sein. Die Wettervorhersage wurde schlechter und schlechter.» Man müsse die Situation akzeptieren.

Nachgeholt werden soll der Wettkampf nicht, sagte Pertile. Das nächste Springen für Andreas Wellinger, Vierschanzentourneesieger Ryoyu Kobayashi und seine Kollegen bei der Polen-Tour findet also wie geplant am Samstag in Zakopane statt.

Zum Zeitpunkt des Abbruchs hatte der Pole Dawid Kubacki nach einem Sprung auf 98,5 Meter auf der Normalschanze in Führung gelegen. Stephan Leyhe war als bester Deutscher Vierter gewesen. Die besten Athleten um Wellinger, Kobayashi und den Österreicher Stefan Kraft waren aber noch nicht gesprungen. Der Wettkampf wird nun komplett aus der Wertung genommen.

«Ich habe versucht zu tanzen»

Schon vor dem endgültigen Abbruch hatte die Veranstaltung häufig unterbrochen werden müssen. «Es ist sehr turbulent und schwierig zu springen», beschrieb Bundestrainer Stefan Horngacher die Bedingungen.

Um sich bei den teilweise langen Wartezeiten warmzuhalten, wurden die Springer mitunter kreativ. «Ich habe versucht zu tanzen. Die Musik von unten hört man oben», sagte Philipp Raimund mit einem Lächeln. Der 23-Jährige habe nach eigenen Angaben rund 20 Minuten warten müssen, bis er springen konnte. Sein eigenes Tanztalent beschrieb er als «sehr gering».

© dpa
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