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IOC zum Fall Walijewa: Klarheit geschaffen

Nach dem Urteil im Doping-Fall der russischen Eiskunstläuferin Kamila Walijewa können die Medaillen des Team-Wettbewerbs der Peking-Spiele 2022 endlich neu verteilt werden. Gold erhält nun die USA.
Kamila Walijewa
Knapp zwei Jahre nach dem Olympia-Skandal um Kamila Walijewa ist die russische Eiskunstläuferin vom Internationalen Sportgerichtshof Cas nachträglich für vier Jahre gesperrt worden. © Andrew Milligan/PA Wire/dpa

Das Internationale Olympische Komitee begrüßt, dass im Doping-Fall der russischen Eiskunstläuferin Kamila Walijewa endlich Klarheit geschaffen worden ist.

Nach dem Urteil des Internationalen Sportgerichtshof (Cas) könnten nun die Athleten des olympischen Team-Wettbewerbs von Peking 2022 «ihre Medaillen erhalten, auf die sie so lange gewartet» hätten, teilte ein IOC-Sprecher auf dpa-Anfrage mit. Die heute 17-jährige Walijewa ist vom Cas nachträglich für vier Jahre gesperrt worden

«Das IOC ist nun in der Lage, die Medaillen gemäß der von der International Skating Union (Isu) zu erstellenden Rangliste zu vergeben», hieß es weiter. «Wir haben großes Mitgefühl mit den Athleten, die zwei Jahre auf die endgültigen Ergebnisse ihres Wettkampfs warten mussten.»

USA und Japan profitieren

Die positive Doping-Probe der Ex-Europameisterin Walijewa war erst nach dem Team-Wettbewerb bei den Winterspielen bekannt geworden. Sie war im Dezember 2021 bei den nationalen Meisterschaften auf das verbotene Mittel Trimetazidin getestet worden.

Nach der Disqualifikation Walijewas rückt die USA auf den Gold-Rang vor Japan. Die Punkte der übrigen russischen Mannschaft reichen noch für die Bronzemedaille. Die betreffenden Nationalen Olympischen Komitees würden nun kontaktiert, um «eine würdige olympische Medaillenzeremonie» zu organisieren, sagte der IOC-Sprecher. Dem Nationalen Olympischen Komitee der USA soll dies vom IOC schon am Montag mitgeteilt worden sein, berichteten unter anderem die Nachrichtenagentur AP und die Zeitung «USA Today».

«Dieser Fall und seine Umstände sind ein weiterer Beweis für die Notwendigkeit, sich mit der Rolle zu befassen, die das Umfeld der Athleten in Dopingfällen spielt», betonte das IOC. «Dies ist umso wichtiger, wenn es sich bei den Sportlern um Minderjährige handelt, die noch stärker auf ihre Begleitung angewiesen sind.» Kamila Walijewa war zum Zeitpunkt ihres Olympia-Starts 15 Jahre alt.

© dpa
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