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Liga-Beschwerde gegen Spielgenehmigung von Barça-Profi Olmo

Der FC Barcelona und Trainer Hansi Flick müssen wieder um die Spielgenehmigung von Nationalspieler Dani Olmo zittern. Es geht um einen Streit, der langsam in eine Seifenoper ausartet.
Dani Olmo
Pau Victor

Die spanische Fußball-Liga will im Streit mit dem FC Barcelona die Spielgenehmigung für Europameister Dani Olmo annullieren lassen. Man habe Verwaltungsbeschwerde eingelegt und dringende vorläufige Maßnahmen beantragt, damit die Barça-Profis Olmo und Pau Víctor nicht eingesetzt werden dürfen, teilte die Organisation in Madrid mit. Damit reagiert La Liga auf eine Entscheidung des obersten Sportgerichts Spaniens (CSD), das im Streit zwischen der Organisation und den Katalanen erst vor einigen Tagen die Lizenzen des Ex-Leipzigers Olmo und auch von Víctor bestätigt hatte.

Die beiden Profis und der katalanische Club hatten zuvor beim CSD Rechtsmittel gegen die Verweigerung der Spielberechtigung durch die Liga und durch den nationalen Verband RFEF eingelegt. Die Richter am CSD begründeten anschließend ihre Entscheidung von Anfang April mit der Aussage, der Überwachungsausschuss zum Koordinierungsabkommen zwischen RFEF und La Liga sei nicht befugt gewesen, die Spielerlizenzen zu verweigern.

Diese Entscheidung, so La Liga nun in ihrem Kommuniqué, stelle «einen schwerwiegenden Verstoß gegen den Regelungsrahmen in Bezug auf die wirtschaftliche Kontrolle und die Gewährung von Sportlizenzen dar». Sie gefährde unter anderem auch den Grundsatz der Gleichheit zwischen den Vereinen, hieß es nur zwei Tage vor dem Viertelfinal-Hinspiel der Champions League zwischen dem Team von Trainer Hansi Flick und Borussia Dortmund.

Barça droht erneut hoher Millionenverlust

Das Hin und Her um Olmo hat mit den finanziellen Schwierigkeiten von Barça zu tun. Der hoch verschuldete Club konnte zunächst keine Lösung präsentieren, um die Bedingungen für die Registrierung zu erfüllen. Der Durchbruch kam schließlich durch den Verkauf von VIP-Logen im modernisierten Stadion Camp Nou, obwohl das Team dort noch nicht spielt. Ein arabischer Investmentfonds soll 100 Millionen Euro gezahlt haben. Barcelona konnte diese Summe allerdings nach Ansicht von Verband und Liga erst nach Ablauf der Frist vorweisen.

Falls die Spielgenehmigung endgültig verweigert wird, droht ein ablösefreier Abgang von Olmo, der Barça nach Medienschätzung mit über 260 Millionen Euro belasten würde. Bei seinem Wechsel von RB Leipzig nach Barcelona hatte der offensive Mittelfeldspieler im Sommer 2024 einen Vertrag über 55 Millionen Euro bis 2030 unterschrieben. Er hat Anspruch auf das gesamte Gehalt.

© dpa
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