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Gut gespült? Was Nasenduschen bei Heuschnupfen bringen

Schon wieder läuft die Nase, wie ätzend! Das ist Alltag für alle, die von Heuschnupfen geplagt sind. Linderung ist da willkommen. Können Nasenduschen helfen?
Eine Nasendusche steht auf einem Waschbecken im Bad
Gewöhnungsbedürftig, aber hilfreich: Nasenduschen können Pollen, die in den feinen Härchen unserer Nase hängen bleiben, herausspülen. © Franziska Gabbert/dpa-tmn

In das eine Nasenloch rein, aus dem anderen kommt's wieder raus: Zugegeben, die erste Nasendusche kostet etwas Überwindung. 

Aber die kann sich lohnen: Spülungen mit einer Kochsalzlösung sorgen nämlich dafür, dass der Schleim in der Nase flüssiger wird - und besser abfließen kann. Auch Pollen, die in den feinen Härchen unserer Nase hängen bleiben, lassen sich so herausspülen, so der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB). Außerdem beruhigt die Spülung die Nasenschleimhaut. 

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Nasenspülungen Beschwerden von Schnupfen generell lindern können und keine schweren Nebenwirkungen auftreten. Es gibt jedoch Einschränkungen bei den Studien in Bezug auf Teilnehmerzahl und Vergleichbarkeit, so die Stiftung Gesundheitswissen. 

Nasenspülung - so geht's: 

Wer es ausprobieren und es sich dabei einfach machen will, nutzt ein Hilfsmittel aus der Apotheke. Damit sich darin auf Dauer keine Keime festsetzen und vermehren, sollte man das Gerät allerdings gemäß den Herstellerangaben reinigen. Dazu gehört auch, es im Anschluss vollständig trocknen zu lassen, wie der DAAB rät. Restfeuchte haben Keime nämlich gern. 

Ist so eine professionelle Nasendusche nicht griffbereit, tun es aber auch die eigenen Hände. Die Zutaten für eine Nasenspüllösung dürfte dabei jeder zu Hause haben: Es braucht lediglich einen Liter Wasser sowie zwei gestrichene Teelöffel Koch- oder Meersalz. 

So geht's: 

  1. Das Wasser aufkochen und das Salz darin auflösen. Die Lösung im Anschluss auf circa 37 Grad herunterkühlen lassen.
  2. Die Spülung in die hohle Hand füllen und durch ein Nasenloch reinziehen. Wichtig: Die Hände sollten frisch gewaschen sein, damit keine Keime ins Spiel kommen.
  3. Die Lösung durch das andere Nasenloch hinauslaufen lassen. Das klappt, indem man den Kopf zur Seite neigt und den Mund öffnet. So gelangt das Salzwasser nicht in den Rachen. 

Wann eine Nasendusche tabu ist

Wichtig: Nasenduschen sollte man höchstens eine Woche lang durchführen, sonst kann die Nasenschleimhaut geschädigt werden, warnt die Stiftung Gesundheitswissen.

Sollten die Nasennebenhöhlen entzündet sein, sollte man ebenfalls verzichten. Hat sich nämlich Eiter gebildet, kann die Kochsalzlösung gegebenenfalls nicht richtig abfließen

© dpa
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