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DFB-Pokal der Frauen: Wolfsburg raus - Bayern zittert lange

Insgesamt zehnmal gewannen Wolfsburgs Fußballerinnen den DFB-Pokal. In dieser Saison wird es nichts mit dem Triumph. Dauerrivale FC Bayern muss gegen Frankfurt in die Verlängerung.
Alexandra Popp
Hamburger SV - Bor. Mönchengladbach
 Jovana Damnjanovic

Vorjahressieger VfL Wolfsburg ist im Viertelfinale des DFB-Pokals der Frauen ausgeschieden, Dauerrivale FC Bayern musste gegen Eintracht Frankfurt lange zittern. Das Wolfsburger Team um Ex-Nationalstürmerin Alexandra Popp unterlag beim Bundesliga-Konkurrenten TSG Hoffenheim mit 0:1 (0:0). Nach zuvor 52 Siegen in diesem Wettbewerb erwischte es die Wolfsburgerinnen dieses Mal. Meister München gewann gegen Bundesliga-Tabellenführer Eintracht Frankfurt erst nach Verlängerung mit 4:1 (1:1/0:0). 

Memeti lässt Hoffenheim jubeln 

Der zehnmalige Pokalsieger aus Wolfsburg musste fünf Tage nach dem enttäuschenden 0:0 in der Liga beim 1. FC Köln die nächste herbe Enttäuschung hinnehmen. Vor 1.284 Zuschauern hatte der VfL zunächst Glück, dass ein Treffer von Selina Cerci kurz vor der Pause nicht gegeben wurde, weil der Ball vorher im Toraus gewesen sein soll. Nach einer vergebenen Popp-Chance gelang Ereleta Memeti die Führung für Hoffenheim (52. Minute), die die Gäste nicht mehr ausgleichen konnten. 

Grohs erstmals nach Tumorerkrankung im Kader 

Bei den Münchnerinnen saß erstmals nach ihrer Tumorerkrankung Torhüterin Maria Luisa Grohs wieder auf der Bank. Zwischen den Pfosten stand Ena Mahmutovic. Der Pokalsieger von 2012 und die Frankfurterinnen zeigten so manche Nickligkeiten. Ein Eigentor von Carolin Simon (79.) brachte Frankfurt in Führung. Bayerns Joker Jovana Damnjanovic (90.) rettete ihr Team aber in die Verlängerung. 

Kapitänin Glodis Viggosdottir gelang kurz danach das 2:1 (93.) auf Vorarbeit von Momoko Tanikawa. Die eingewechselte Japanerin glänzte dann mit einem sehenswerten Tor zum 3:1 (104.), ehe Damnjanovic erneut traf (109.). 

Erstmals im Halbfinale steht Werder Bremen nach einem 1:0 (1:0) im Bundesliga-Duell bei Bayer Leverkusen durch einen Treffer von Marissa Mühlhaus (45.).

Von den beiden Zweitligisten Hamburger SV und Borussia Mönchengladbach kamen die Gastgeberinnen verdient weiter. Erstmals spielten die HSV-Frauen dabei im Volksparkstadion und lockten 16.529 Besucher an. Emilia Hirche (45.+1) und Vildan Kerdesler (68.) erzielten die Tore. Das Halbfinale wird am kommenden Montag (20.30 Uhr/Sky) ausgelost.

© dpa
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