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Warnstreiks an Kliniken in Jena und im Unstrut-Hainich-Kreis

Auch in Thüringen mussten Patienten am Dienstag an zwei Kliniken mit Einschränkungen rechnen. In Jena waren die Uni-Mediziner zum Warnstreik aufgerufen, in Mühlhausen protestierten die nicht-ärztlichen Beschäftigten.
Krankenhaus
Eine Pflegekraft geht auf einer Intensivstation über den Flur. © Fabian Strauch/dpa/Symbolbild

Mit Warnstreiks haben sich Beschäftigte an mehreren Kliniken in Thüringen für bessere Arbeitskonditionen eingesetzt. So nahmen rund 200 Mitarbeiter des kommunalen Hufeland-Klinikums im Unstrut-Hainich-Kreis laut Verdi an einem Demozug am Dienstag durch die Mühlhäuser Innenstadt teil. Eine Notfallversorgung sei aber gewährleistet gewesen, wie Verdi und das Klinikum am Dienstag sagten. Die Gewerkschaft kündigte an, das Klinikum bis 22.00 Uhr bestreiken zu wollen.

An dem Krankenhaus mit Standorten in Mühlhausen und Bad Langensalza gilt eigentlich noch bis 2025 ein laufender Haustarifvertrag. Da beim Abschluss des Vertrags 2020 die folgende Inflationsentwicklung noch nicht absehbar gewesen sei, fordert Verdi für die nichtärztlichen Beschäftigten einen Inflationsausgleich von 3000 Euro. Die Geschäftsführung des Krankenhauses hält diese Forderung für überzogen. Eine Kliniksprecherin verwies darauf, dass Gesellschafter und Klinikleitung eine Inflationsausgleichsprämie von 1200 Euro und von 800 Euro in diesem Jahr beschlossen hätten.

Auch Universitätsklinikum Jena kam es am Dienstag zu streikbedingten Einschränkungen. Die Auswirkungen auf den Klinikbetrieb seien jedoch geringfügig gewesen, teilte die Uniklinik mit. Das Klinikum und Gewerkschaft hatten dort eine Vereinbarung abgeschlossen, um die Versorgung von Notfällen und lebenswichtige Behandlungen sicherzustellen. Zudem seien bereits im Vorfeld, soweit medizinisch vertretbar, Untersuchungstermine und vereinzelt auch Operationen anders geplant worden, hieß es seitens des Uniklinikums Jena. Dort hatte der Marburger Bund seine Mitglieder zum Warnstreik aufgerufen. Die Ärzte-Gewerkschaft fordert in den Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft der Länder für die Uni-Mediziner unter anderem 12,5 Prozent mehr Gehalt bezogen auf ein Jahr. Er begründet dies mit der Inflation und dem Ziel, den Gehaltsabstand zu anderen Krankenhausträgern aufzuholen. Der Marburger Bund hat nach eigenen Angaben in Thüringen rund 2400 Mitglieder.

© dpa
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