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Landesforsten versteigern wertvolle Hölzer

Wertvolle Hölzer können bis zum 21. Februar online ersteigert werden. Auf mehreren Lagerplätzen in Niedersachsen werden die Riesen-Stämme zum Verkauf angeboten. Gebote müssen schriftlich eingehen.
Landesforsten
Zwei Mitarbeiter der Landesforsten gehen über Wertholzlagerplatz. © Philipp Schulze/dpa

Die Versteigerungen der Niedersächsischen Landesforsten und anderer Waldbesitzer aus Norddeutschland für hochwertige Nadelhölzer sind gestartet. Auf zwei Lagerplätzen im Forstamt Oerrel (Heidekreis) und Himmelsleiter (Forstamt Münden) werden mehr als 1300 Kubikmeter Douglasie, Lärche und Kiefer angeboten. Die Stämme kommen aus den Wäldern Niedersachsens, Mecklenburg-Vorpommerns, Schleswig-Holsteins und Sachsen-Anhalts. Gebote müssen bis zum 21. Februar abgegeben werden, danach setzen sich die Holzverkäufer zusammen und werten aus. Es handelt sich hierbei um Verkäufe nach Meistgebot, die Interessenten können die Stämme zuvor auf den Lagerplätzen begutachten.

«Jeder Stamm wird einzeln präsentiert, potenzielle Käufer können sich angucken, welches Holz für ihren Betrieb geeignet ist», sagt Knut Sierk, Sprecher der Landesforsten. «Aufgrund des Rindenbildes kann man sehen, wie gut das Holz ist.» Mit ihrer guten Struktur und der rötlichen Farbe werden gute Preise für die Stämme der Douglasien erwartet. Sie werden viel für Holzdielen verwendet. Auch die Lärche sei nach wie vor gefragt und in der Qualität ähnlich wie die Douglasie, die erst seit 150 Jahren in Deutschland angebaut wird.

Erstmals ist auch ein Exemplar der Thuja, auch Lebensbaum genannt, mit zwei Festmetern dabei. Die Landesforsten seien gespannt, wie das rötlich-orangene Holz angenommen werde, sagt Sierk. In diesem Jahr habe man nach dem vielen Regen nicht so viele Stämme auf den Lagerplätzen liegen wie in den Vorjahren. Wegen der aufgeweichten Böden seien die schweren Maschinen zeitweise nicht in die Wälder gekommen.

Die edlen Hölzer werden in Möbelfurnieren, Dielen oder Fensterrahmen verwendet. Bei den Auktionen wird schriftlich geboten, etwa 50 Prozent des Angebots stammt aus dem Privat-, Kommunal- und Genossenschaftswald, der Rest von den Landesforsten. Die sogenannten Submissionen liefern wichtige Erkenntnisse über die aktuellen Entwicklungen am Holzmarkt.

Mit den Erlösen der Verkaufsaktionen werde der Wald gepflegt. «Das ist nachhaltig. Wir ernten nur so viel, wie nachwächst», betont Sierk. «Zu Recht werden die durch Katastrophen entstandenen Freiflächen angeprangert, aber wir investieren das Geld in den klimagerechten Umbau des Waldes.»

© dpa
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