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Kulturstiftung-Chef: Kultur in Sachsen-Anhalt geht es gut

In Sachsen-Anhalt finden sich viele kulturelle Schätze, auf die das Land stolz ist. Um sie zu wahren und zu erforschen, gibt es eine Verwaltung im Hintergrund: die Kulturstiftung.
Christian Philipsen - Kulturstiftung Sachsen-Anhalt
Christian Philipsen, Generaldirektor der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, gibt ein Interview. © Heiko Rebsch/dpa

Der Generaldirektor der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Christian Philipsen, bewertet die Lage der Kultur in Sachsen-Anhalt als gut. «Unsere Landesregierung interessiert sich insbesondere auch für das Kulturerbe, das die Kulturstiftung betreut. Das ist natürlich auch wichtig für ein Land, das sich über Kultur und Geschichte definiert und damit wirbt», sagte er im Interview der Deutschen Presse-Agentur. Kultur solle in Sachsen-Anhalt Anziehungspunkt sein. «Auch das ist nicht in allen Ländern so.»

Als Verwaltung ist die Kulturstiftung für 20 Baudenkmale des Landes zuständig, darunter sind neben dem Magdeburger Dom beispielsweise auch das Schloss Neuenburg in Freyburg im Burgenlandkreis, das Schloss Leitzkau im Landkreis Jerichower Land oder die Moritzburg in Halle.

Im vergangenen Jahr zählte die Stiftung eigenen Angaben zufolge mehr als 602.914 Besucherinnen und Besucher - allein über 232.000 von ihnen als Laufpublikum in den Domen in Magdeburg, Halle und Havelberg. Die übrigen Menschen besuchten die Museen der Stiftung. Das Museum Burg Falkenstein im Harz war demnach mit über 78.000 Menschen die am besten besuchte Location.

Die Stiftung zeigte sich mit diesen Zahlen zufrieden. Im Vergleich zum Vorjahr seien die Zahlen 2023 gestiegen. Die Stiftung wird vom Land Sachsen-Anhalt finanziert.

Zusammen bildeten die Denkmale und die darin befindlichen Museen sowie Kunst- und Kulturgüter beispielhaft die Geschichte Mitteldeutschlands in den vergangenen 1200 Jahren ab, sagte Philipsen. Dies baulich, konservatorisch, denkmalpflegerisch zu bewahren, es wissenschaftlich zu erforschen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, setze die Stiftung auf unterschiedliche Weise um: «Bau- und Sanierungsvorhaben, durch Ausstellungen, Konzerte, Workshops, Tagungen, durch Forschungsprojekte und Publikationen, oft in Kooperation mit anderen Institutionen. Alles, was Kulturarbeit ausmacht, machen wir.»

Für das kommende Jahr sei eine Vielzahl von Projekten geplant, sagte der Generaldirektor. «Großes Thema wird sicherlich unsere Beteiligung an der dezentralen Landesausstellung zum Bauernkriegs- und Müntzer-Gedenken sein. Hinzu kommen einige große Bauvorhaben, beispielsweise gehen die Sanierungen am Magdeburger Dom und am Havelberger Dom weiter.» Außerdem solle das Schloss Allstedt bis 2025 in Teilen wieder zugänglich gemacht werden. Darüber hinaus plant die Stiftung weiter ein Zentraldepot, in dem Hunderttausende Kulturgüter aufbewahrt werden können. «Bislang befinden sich Sammlungen an vielen verschiedenen Orten in unseren Schlössern und Burgen - auf Dachböden oder in ehemaligen Ausstellungsräumen.»

© dpa
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