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Britische Streitkräfte fahren durch Norddeutschland

Die Nato-Großübung Steadfast Defender läuft an. Als eine der Ersten sind in den kommenden Tagen britische Streitkräfte in Konvois in Norddeutschland unterwegs - worauf Autofahrer achten sollten.
Emder Hafen als Drehscheibe für NATO-Großmanöver
Mehrere Truppentransporter (hinten) stehen am EVAG Terminal 2 im Emder Hafen an der niedersächsischen Nordseeküste. © Lars Penning/dpa

Für das anlaufende Nato-Großmanöver Steadfast Defender hat das Militärbündnis mit der Verlegung von Truppen begonnen. Mit rund 600 Fahrzeugen wird ein großer Militärverband britischer Streitkräfte in den kommenden Tagen von Niedersachsen über Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg bis zur deutsch-polnischen Grenze in Mecklenburg-Vorpommern fahren, wie das Territoriale Führungskommando der Bundeswehr in Berlin am Mittwoch mitteilte. Ein Militärtransporter erreichte bereits am Mittwoch nach dpa-Informationen den Hafen von Emden an der niedersächsischen Nordseeküste. Die Streitkräfte sollen von dort aus abfahren und über mehrere Zwischenhalte bis zum 19. Februar die Grenze zu Polen passieren.

Die Fahrt der britischen Streitkräfte über Autobahnen und Bundesstraßen findet nach Angaben der Bundeswehr im Rahmen der Übung Brilliant Jump statt. Diese Übung knüpft an das Nato-Großmanöver mit dem Namen Steadfast Defender (etwa: «Standhafter Verteidiger») an, bei dem Deutschland auch als Drehscheibe eine wichtige Rolle spielt. Daran sollen sich bis Ende Mai insgesamt rund 90.000 Soldaten beteiligen.

Wie das Territoriale Führungskommando der Bundeswehr weiter mitteilte, werden die Konvois in mehreren Gruppen zeitversetzt die mehr als 1000 Kilometer lange Strecke durch Norddeutschland zurücklegen. Verkehrsteilnehmer sollen deshalb besonders aufmerksam sein, teilte die Bundeswehr mit. Aus Sicherheitsgründen sollten Autofahrer etwa nicht zwischen einzelne Militärfahrzeuge fahren. Die Fahrzeugkolonnen würden bis zu einem Kilometer lang und relativ langsam unterwegs sein, hieß es.

Das Szenario des Großmanövers ist nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur ein russischer Angriff auf alliiertes Territorium, der zum Ausrufen des sogenannten Bündnisfalls nach Artikel 5 des Nato-Vertrags führt. Letzterer regelt die Beistandsverpflichtung in der Allianz und besagt, dass ein bewaffneter Angriff gegen einen oder mehrere Alliierte als ein Angriff gegen alle angesehen wird. Die Bundeswehr will sich mit dem Manöver Quadriga 2024 an Steadfast Defender beteiligen.

© dpa
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