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SachsenEnergie will mehr als 500 Millionen Euro investieren

Der Energieversorger SachsenEnergie will im neuen Jahr mehr als 500 Millionen Euro investieren. Das Geld soll vor allem in den Netzausbau, die Dekarbonisierung und den Ausbau des Telekommunikationsnetzes fließen, wie das Unternehmen am Freitag in Dresden mitteilte. Die größte Summe - rund 200 Millionen Euro - ist für den Ausbau der Stromnetze geplant. Gut 130 Millionen Euro sind für Maßnahmen zur Abkehr von kohlenstoffhaltigen Energiequellen (Dekarbonisierung) und den Ausbau Erneuerbarer Energien vorgesehen. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Glasfaserausbau für 130 Millionen Euro.
Strommasten
Die Sonne geht hinter Strommasten auf. © Martin Schutt/dpa

«Wir tragen Sachsen im Namen und wollen für Sachsen da sein. Deswegen wird SachsenEnergie ab sofort im gesamten Freistaat Strom und Erdgas anbieten. Auch schnelles Internet bieten wir zukünftig nahezu flächendeckend in Sachsen an», kündigte Vorstandsvorsitzender Frank Brinkmann an.

Nach Angaben des Unternehmens wurde zu Jahresbeginn eine neuer Geschäftsbereich «Naturkraft» gegründet. Er soll die Expertise im Bereich der Erneuerbaren Energien bündeln. Ziel sei es, bis 2040 vier bis fünf Terrawattstunden grüne Energieerzeugung aufzubauen. Derzeit betreibt SachsenEnergie landesweit 26 Windenergieanlagen in sechs Windparks mit rund 67 Megawatt Gesamtleistung. Die Energie der Sonne wird mit 51 Photovoltaik-Anlagen eingefangen.

Den Umsatz für 2023 gab SachsenEnergie mit 6,6 Milliarden Euro an. «Wir konnten in einer Krisenumgebung die Strompreise vergleichsweise stabil halten und dadurch die Kundenbasis vergrößern. Gleichzeitig erwarten wir für das Jahr 2023 eine Ergebnissteigerung auf über eine Viertelmilliarde Euro», erklärte Brinkmann.

Aktuell beschäftigt der Konzern mehr als 3.700 Mitarbeiter, hieß es. In diesem Jahr solle die Unternehmensgruppe auf mehr als 4.000 Beschäftigte wachsen soll.

SachsenEnergie war am Donnerstagabend mit einer Veranstaltung im Kraftwerk Mitte ins neue Jahr gestartet. Dabei machten auch Klimaaktivisten auf sich aufmerksam. Mit einem Banner und der Aufschrift «Keine Ausreden! Netto Null 2035 ist möglich» verlangten etwa die Bewegung Fridays for Future mehr Tempo beim Ausstieg aus dem fossilen Zeitalter. «Wir sind irritiert, dass sich das Dekarbonisierungskonzept der SachsenEnergie auf das Jahr 2045 ausrichtet und appellieren für eine Nachbesserung auf 2035», erklärte Anna-Sophia Busch vom Bürgerbegehren DresdenZero.

© dpa
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