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Rund ein Drittel der Schulen will «fobizz» nutzen

Künstliche Intelligenz ist auch in den Schulen ein immer größeres Thema. Gerade die Realschulen plus wollen die Möglichkeiten von Lern-Tools nutzen.
Bildungsministerin Stefanie Hubig
Stefanie Hubig, Bildungsministerin von Rheinland-Pfalz, gestikuliert. © Andreas Arnold/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa/Archivbild

An den rheinland-pfälzischen Schulen gibt es ein spürbares Interesse an der KI-Lernplattform «fobizz». 576 der insgesamt rund 1600 Schulen im Land hätten seit dem Start im Februar mittlerweile einen Antrag auf Nutzung gestellt, sagte Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. «Schon jetzt lässt sich feststellen, dass es eine richtige und zukunftsweisende Entscheidung des Landes war, die Lizenz für «fobizz» zu erwerben und die Plattform allen Schulen zur Erprobung anzubieten.»

Die webbasierte Plattform bietet einen kostenfreien Zugang zu Tools der Künstlichen Intelligenz und gibt Tipps zum Umgang mit der KI. Möglich sind dabei den Angaben zufolge Arbeiten mit Texten, Bildern, Video- oder Audiodateien in ganz verschiedenen Fächern. Damit sollen für die Schülerinnen und Schüler Einsatzmöglichkeiten für den Unterricht und für die Lehrkräfte Unterstützung zur Unterrichtsvorbereitung geboten werden.

Die Schulen und ihre Lehrkräfte seien auf diesem Gebiet der KI enorm neugierig, wissbegierig und engagiert, betonte die Ministerin. «Sie wissen, dass KI in Zukunft eine große Bedeutung im Bildungsbereich zukommen wird.» Dabei gehe es für sie sowohl um die Potenziale, aber auch die Risiken des Umgangs mit Künstlicher Intelligenz.

Der Bedarf ziehe sich durch alle Schularten, berichtete die Bildungsministerin. Das bisher größte Interesse gebe es in den Realschulen plus (67,5 Prozent aller Schulen haben einen Antrag gestellt) sowie an den integrierten Gesamtschulen (57,1 Prozent) und Berufsbildenden Schulen (46,6 Prozent). Von den Grundschulen im Land habe fast jede Vierte (21,5 Prozent) einen Antrag gestellt. Es folgten Förderschulen (17,5 Prozent) und Gymnasien (16,5 Prozent).

In die Einführung von «fobizz» und die begleitenden Maßnahmen würden insgesamt rund 2,1 Millionen Euro investiert, sagte die Bildungsministerin. Die Plattform biete einen datenschutzkonformen Zugang zur KI-Welt. Da Rheinland-Pfalz den Zugang flächendeckend zur Erprobung zur Verfügung stelle, sei gesichert, dass alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit erhalten könnten, mit dem Tool zu arbeiten. Das Land Rheinland-Pfalz habe eine Lizenz erworben, die bis zum 31. Juli 2025 gültig sei.

© dpa
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