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Israelischer Botschafter: Schulpartnerschaft mit Saarland

Der israelische Botschafter Ron Prosor hat am Mittwoch in Saarbrücken eine deutsch-israelische Schulpartnerschaft mit dem Saarland angeregt. «Wir haben eine Vergangenheit, die wir nicht vergessen können», sagte er nach seinem Antrittsbesuch in der Staatskanzlei. «Wir müssen die Jugendlichen aus Deutschland und Israel zusammenbringen: Das ist die Brücke für die Zukunft.»
Ron Prosor
Ron Prosor, Botschafter Israels in Deutschland, spricht in einem dpa-Interview zur aktuellen Lage in Israel in der Israelischen Botschaft in Berlin. © Fabian Sommer/dpa/Archivbild

Bei der saarländischen Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) stieß diese Idee nach eigenen Angaben sofort auf offene Ohren: Sie halte dies für einen sehr guten Vorschlag, den sie gerne aufgreifen werde, auch gemeinsam mit Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD). Mit ihr besuchten Rehlinger und Prosor nach ihrem Austausch die Synagogengemeinde Saar. Dort waren kürzlich mit Unterstützung des Landes Sicherheitsmaßnahmen verstärkt worden.

Rehlinger betonte, dass gerade diesem kleinen Bundesland sehr daran gelegen sei, für ein sicheres Leben von Jüdinnen und Juden im Saarland einzustehen. Sie sei sehr froh und schätze die Zusammenarbeit mit der Gemeinde, die 750 Mitglieder habe.

Der israelische Botschafter bezeichnete das Gespräch mit der Ministerpräsidentin «wirklich als eine Freude»: «Und diesen warmen Empfang, den ich und durch mich Israel bekommen haben, schätze ich sehr», bilanzierte er.

Vor Journalisten hatte Ron Prosor zuvor deutlich Stellung zum aktuellen Gaza-Krieg und dem Überfall von Terroristen der Hamas auf Israel am 7. Oktober gezogen. Ziel sei es nach wie vor, «die Infrastruktur und die Führung von Hamas zu beseitigen» und die Geiseln nach Hause zu bringen. «Ich bin optimistisch, weil wir optimistisch sein müssen», sagte er. Bei den Kampfhandlungen könne Israel zwar für einen Monat eine Pause machen, «aber wir können denen nicht die Oberhand lassen, dass sie nachher noch da sind, um wieder ein solches Massaker in die Tat umzusetzen».

Den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu nahm der Botschafter für seine Ablehnung einer Zweistaatenlösung in Schutz: «Das hat gar nichts mit Netanjahu zu tun, sondern ich glaube, dass es dazu einen Konsens gibt in Israel, von links bis rechts.»

Erst müssten jetzt Infrastruktur und Führung der Hamas beseitigt werden, «erst dann können wir über einen Aufbau sprechen». Fest stehe aber auch: «Wenn es einen palästinensischen Staat geben soll, dann muss man ganz klar darauf bestehen, dass es demokratische Strukturen gibt. Sonst wird es nicht funktionieren.»

© dpa
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