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Gelbe Pracht auf nassen Feldern - Raps blüht

Der Raps beginnt zu blühen, in der Landwirtschaft stehen auf den Feldern Arbeiten an. Doch die Böden sind nass. Trockenes Wetter wäre jetzt gut.
Rapsblüte
Eine Frau wandert im Regen an blühenden Rapsfeldern vorbei. © Roberto Pfeil/dpa/Archivbild

Auf den Feldern beginnt derzeit die Rapsblüte. Die in leuchtendem Gelb blühende Nutzpflanze wurde im vorigen Jahr in NRW auf 62 200 Hektar angebaut, wie die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Münster mitteilte. Zahlen für dieses Jahr gibt es bisher nicht. Aber die Landwirte melden «üppige Bestände» der vielseitigen Ölfrucht.

Grund dafür seien die milden Temperaturen der vergangenen Monate. «Normalerweise blüht Raps erst im Mai, Spätfröste könnten hier nun eine Gefahr darstellen», teilte der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) mit.

Aber vom Regen durchweichte Felder bremsen an vielen Orten den Tatendrang der Landwirte. Vor allem schwere Böden mit einem hohen Tonanteil könnten derzeit nicht mit dem Schlepper befahren werden, erläutert die Landwirtschaftskammer mit.

Auf leichten, sandigen Böden, durch die der Regen abfließen kann, konnten dagegen schon Frühkartoffeln gepflanzt werden. Dafür haben die Anbauer am Niederrhein die wenigen sonnigen und schönen Tage im Februar und im März genutzt. Diese Kartoffelpflanzen wachsen meist geschützt unter Folie, was eine frühe Ernte ermöglicht. «Mittelfrühe und späte Kartoffelsorten konnten wegen des verregneten März noch nicht gepflanzt werden», berichtete der RLV.

«Wichtig für die Betriebe wäre ein 10- bis 14-tägiges Trockenfenster, sodass die Böden gut abtrocknen können und die Bodenbearbeitung und Aussaat flächendeckend beginnen kann», sagte ein Sprecher der Landwirtschaftskammer. «Ein stabiles Hochdruckgebiet» erhoffen sich die Landwirte für die nächsten Tage und Wochen, damit Kartoffeln und Zuckerrüben gelegt werden können.

Denn das regnerische Frühjahr wirkt sich auch auf die Aussaat von Zuckerrüben aus. Bis jetzt konnte im Anbaugebiet nur ein Prozent der Rüben gesät werden, berichtete ein Sprecher des Rheinischen Rübenbauer-Verbandes in Bonn. Ursache dafür sei die hohe Bodenfeuchte nach den häufigen Niederschlägen.

Nach Angaben der Rheinischen Obst- und Gemüsebauer sind Aussaat und Pflanzung der verschiedenen Gemüsearten auf leichten, sandigen Böden im Zeitplan. Auf schwereren Böden habe es zeitweise Rückstände gegeben, die aber zum großen Teil vor der jüngsten Regenphase aufgeholt wurden. Bislang sei alles im grünen Bereich.

Keinen Zeitdruck gibt es dagegen bei der Aussaat von Mais: Hier haben die Betriebe noch Zeit. Sie findet normalerweise von April bis in den Mai hinein statt.

© dpa
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