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Großübung in Nordhorn mit 800 Einsatzkräften erfolgreich

Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte aus Niedersachsen proben den Ernstfall - wie zum Beispiel einen Terrorangriff mit vielen Verletzten und Getöteten.
Blaulicht-Behörden üben für den Ernstfall
Polizisten stellen den mutmaßlichen Täter. © Lars Penning/dpa

Proben für den Ernstfall: Rund 800 Einsatzkräfte aus Niedersachsen haben in der Grafschaft Bentheim an einer Großübung teilgenommen. Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte bereiteten sich am Samstag auf einem Gelände in Nordhorn auf künftige Großeinsätze mit vielen Verletzten und Getöteten vor, wie der Sprecher der Polizei Osnabrück, Marco Ellermann, mitteilte. Dabei probten die Einsatzkräfte verschiedene Szenarien. Schwerpunkt der Übung war das Vorgehen bei lebensbedrohlichen Einsatzlagen, etwa einem Terrorangriff während einer Veranstaltung zur Europawahl.

Beteiligt an der Übung waren außerdem Spezialkräfte der Polizei Niedersachsen, der Bundespolizei, der Feuerwehren und Rettungsdienste, aber auch das Technische Hilfswerk (THW), DLRG und Euregio-Klinik. Dazu kamen noch rund 100 Menschen, die unter anderem Opfer realitätsnah simulierten. Für die Einwohner Nordhorns kam es laut Ellermann zu keinen Einschränkungen, da der größte Teil der Übung auf einem Privatgelände stattfand.

Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens (SPD), die die Übung vor Ort verfolgte, betonte, dass die Gefährdungslage in Niedersachsen nach wie vor hoch sei. «Auch wenn wir keine konkreten Hinweise auf bevorstehende Anschläge haben, so müssen wir ständig wachsam und auf der Hut sein», erklärte Behrens. Deshalb sei es gut und richtig, dass die Polizei Niedersachsen zusammen mit ihren Partnern verschiedene Szenarien wie in Nordhorn übe.

Die Organisatoren zogen zum Abschluss der Großübung ein positives Fazit. Die Sicherheits-Räder unterschiedlichster Behörden hätten ineinandergegriffen, die Zusammenarbeit sei gut gewesen.

Ziel solcher Übungen sei es, die eigene Handlungssicherheit zu stärken, die behördenübergreifende Zusammenarbeit zu intensiveren sowie die gemeinsame Kommunikation auszubauen und Netzwerke zu etablieren, wie der Polizeisprecher weiter mitteilte.

© dpa
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