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Weil sieht in Energiewende große Chancen für Norddeutschland

Hohe Energiepreise dämpfen im Norden die Begeisterung für die Energiewende. Das soll sich nach dem Willen der SPD ändern. Sie verbindet mit dem Ökostrom große Chancen für die Wirtschaft.
Stephan Weil
Stephan Weil (SPD), Ministerpräsident aus Niedersachsen. © Jens Büttner/dpa

Die Energiewende hin zur Nutzung erneuerbarer Quellen wie Wind und Sonne wird nach Überzeugung von Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil (SPD) die wirtschaftliche Entwicklung Norddeutschlands massiv vorantreiben. «Wenn wir es richtig anstellen, und ich bin überzeugt davon, wir stellen es richtig an, dann ist der Norden der Gewinner der Transformation, in der wir gerade stecken. Bei uns weht der Wind», sagte Weil als Gastredner auf dem SPD-Landesparteitag am Samstag in Göhren-Lebbin (Mecklenburgische Seenplatte). Zudem gebe es Flächen für Photovoltaik.

Gemeinsam sorgten die Nordländer dafür, dass an Land und auf See die Windkraft-Nutzung weiter ausgebaut und auch die dafür notwendige Netzkapazität geschaffen werde. Doch dürften die finanziellen Lasten nicht einseitig dem Norden zugewiesen werden. «Wir legen allergrößten Wert darauf, dass unsere Leute nicht die Zeche zahlen, sondern dass die Kosten der Energiewende gerecht über ganz Deutschland verteilt werden», betonte Weil.

Zuvor hatte auch Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) eine Vereinheitlichung der im Norden noch immer deutlich höheren Netzentgelte gefordert. Das wurde bislang vor allem von den Südländern verhindert, doch inzwischen gibt es einen Reformvorschlag der Bundesnetzagentur.

Beide SPD-Politiker mahnten die Bundesregierung, die Bevölkerung auf dem Weg der Transformation mitzunehmen und nicht für Verunsicherungen zu sorgen. Die Debatte um das Heizungsgesetz sei dafür ein schlechtes Beispiel gewesen, sagte Weil. Vor allem Menschen im ländlichen Raum habe das erheblich beunruhigt. «Gerade diesen Menschen müssen wir vermitteln: Ja, der Wandel ist notwendig. Aber wir als SPD organisieren ihn so, dass er nicht über Euch hereinbricht, sondern dass auch auf die soziale Lage der Betroffenen Rücksicht genommen wird», betonte der SPD-Politiker.

© dpa
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