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CDU will Straße in Rostock nach Nawalny benennen

Der Tod des russischen Oppositionsführers Alexej Nawalny hat international Bestürzung ausgelöst. In Rostock will die CDU auf besondere Weise an den Kremlkritiker erinnern.
Alexej Nawalny
Der am 16. Februar in einem russischen Straflager gestorbene Oppositionsführer Alexej Nawalny bei einem Gedenkmarsch. © Pavel Golovkin/AP/dpa/Archivbild

Die CDU will eine Straße in Rostock nach dem vor knapp einer Woche in einem russischen Straflager gestorbenen Kremlkritiker Alexej Nawalny benennen. Wie der Rostocker Landtagsabgeordnete und Landesgeneralsekretär Daniel Peters am Donnerstag sagte, solle ein entsprechender Antrag bei der nächsten Bürgerschaftssitzung eingebracht werden. «Es geht vor allem darum, den Mut und die Unbeugsamkeit Nawalnys gegenüber Putins Regime zu würdigen. Der Tod Nawalnys darf nicht umsonst gewesen sein», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte die «Ostsee Zeitung» über die Pläne berichtet.

Geht es nach dem Willen der CDU, soll die Ilja-Ehrenburg-Straße im Stadtteil Toitenwinkel künftig Nawalnys Namen tragen. «Ehrenburg ist eine höchst kontroverse Person, die im stalinistischen Russland für viele Tote zumindest mitverantwortlich ist. Es sollten keine Straßen nach ihm benannt sein, in Deutschland schon gar nicht», sagte Peters. Stimme die Bürgerschaft der Umbenennung zu, müsse sich die Verwaltung um die Umsetzung bemühen.

Eigentlich sähen die Regularien der Stadt vor, dass dies frühestens in fünf Jahren erfolgen könne. Er sei sich aber sicher, dass die Stadtverwaltung einen schnelleren Weg finde, «wenn der politische Wille da ist», sagte Peters. «Ich habe eine gewisse Hoffnung, dass es keine fünf Jahre dauert bis zur Umsetzung des Beschlusses.» 

Nach Angaben der russischen Justiz war der 47-jährige Nawalny am Freitag vergangener Woche gestorben, nachdem er sich bei einem Hofgang im Straflager unwohl gefühlt und das Bewusstsein verloren habe. Der Tod des Oppositionspolitikers, der nach einem Giftanschlag trotz drohender Haft 2021 nach Russland zurückgekehrt war, löste international Bestürzung aus. Viele Politiker warfen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinem Justizsystem einen politischen Mord vor.

© dpa
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