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Unis in Hessen starten ins Sommersemester

Für viele Studierende in Hessen geht es in wenigen Tagen zurück an die Uni. Die Hochschulen bereiten sich auf das Sommersemester vor. Sie setzen auf einen Mix aus Präsenz- und Onlinelehre.
Hochschule
Studentinnen und Studenten sitzen während einer Vorlesung in einem Hörsaal. © Rolf Vennenbernd/dpa

An vielen hessischen Universitäten und Hochschulen beginnen am 15. April die Vorlesungen des Sommersemesters. Die Goethe-Universität Frankfurt erwartet zum Semesterbeginn rund 2600 Erstsemester. Das seien zwar 300 Studierende mehr als im Vorjahr, statistisch bewege sich die Zahl aber auf einem konstanten Niveau.

An der Universität Kassel fangen nach eigenen Angaben zum Sommersemester immer deutlich weniger Studierende an als zum Wintersemester, da nur wenige Studiengänge starten. Die Universität erwartet etwa 800 Erstsemester. Im Herbst soll das Studienangebot um Förderpädagogik und das Nebenfach Nachhaltigkeitsstudien erweitert werden.

Die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und die Hochschule Rhein-Main (HSRM) in Wiesbaden können zurzeit noch keine Angaben zur Zahl der neuen Erstsemester machen. Beide Hochschulen bieten in diesem Jahr keine neuen Studiengänge an, wie sie auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilten. Dafür soll die digitale Lehre ausgebaut werden.

«Digitale und hybride Lehre sind inzwischen ein fester Bestandteil der «Lehr-DNA»», teilte die Uni Gießen mit. Die JLU biete etwa mit «Sustainable Transition» einen rein digitalen Masterstudiengang an. Studierende aus anderen Ländern könnten zudem an digitalen und hybriden Lehrveranstaltungen teilnehmen. Laut JLU schätzten die Lehrkräfte den Anteil der reinen Online-Lehre auf rund 13 Prozent, gut 15 Prozent des Unterrichts würden demnach hybrid abgehalten. «Digitale und innovative Lehre, beispielsweise mit Virtual und Augmented Reality, hat sich bewährt und wird fortgeführt», teilte die Uni mit. Ferner sei geplant, digitale Lehre und Online-Lehre «in einem wirkungsvollen Mix in einer Präsenzuniversität auszubauen». Die HSRM in Wiesbaden bietet nach eigenen Angaben bislang bis zu 25 Prozent der Lehre digital an. Die Hochschule wolle das Angebot ergänzend zur Präsenzlehre ausbauen, um Studierende vor allem im Bereich der «Future Skills» zu schulen.

Auch an der Universität in Kassel nehmen digitale Lehrangebote zu: «Digitale Lerngelegenheiten bieten Studierenden zusätzliche Möglichkeiten zur Individualisierung und Flexibilisierung ihres eigenen Lernens», teilte die Uni mit. Über die weiterhin hohe Bedeutung der klassischen Präsenzlehre sind sich die Hochschulen allerdings weithin einig. Die Uni Kassel betont: «Sie schafft ein produktives, lehrreiches Miteinander, das motiviert und soziale Bindungen stärkt.»

© dpa
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