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«Reichsbürger»-Prozess: Lebensgefährtin des Prinzen spricht

Am Frankfurter Oberlandesgericht wird der Prozess um die «Reichsbürger»-Gruppe um Heinrich XIII. Prinz Reuß fortgesetzt. Am dritten Verhandlungstag äußert sich die Lebensgefährtin von Prinz Reuß.
Prozess gegen mutmaßliche «Reichsbürger»-Gruppe um Prinz Reuß
SEK-Beamte der Polizei eskortieren den Hauptangeklagten Heinrich XIII. Prinz Reuß zu einem Wagen. © Boris Roessler/dpa/Archivbild

Im Frankfurter Terrorprozess gegen die mutmaßlichen Mitglieder der «Reichsbürger»-Gruppe um Heinrich XIII. Prinz Reuß hat dessen Lebensgefährtin wie angekündigt nur Angaben zu ihrer Person und zur Beziehung gemacht. Auf eine Stellungnahme zu den Vorwürfen gegen sie verzichtete die 40 Jahre alte Vitalia B.  am Dienstag vor dem Oberlandesgericht. Laut Bundesanwaltschaft versuchte Reuß mithilfe der Russin, Kontakt zur russischen Regierung aufzunehmen, um Unterstützung für Umsturzpläne zu erhalten. Vitalia B. steht anders als die restlichen Angeklagten nicht als Mitglied, sondern als Unterstützerin der Gruppe vor Gericht. 

Sie gab an, dass sie erstmals Anfang der 2000er Jahre nach Deutschland gereist und im Anschluss mehrere Jahre in Heidelberg studiert habe. Reuß lernte sie nach eigenen Angaben 2015 kennen. Später sei aus dieser Bekanntschaft ein «emotionales Verhältnis» entstanden, schilderte sie. Auf Nachfrage des Vorsitzenden Richters Jürgen Bonk erläuterte B.: «Das ist Liebe.» Sie sei zudem mit der Kunstsammlung von Reuß betraut gewesen. Um sich besser um die Stücke in Leipzig, Frankfurt und auf dem Jagdschloss Waidmannsheil in Thüringen zu kümmern, zog sie 2022 auf das Anwesen. 

Die Bundesanwaltschaft wirft in dem Prozess neun Männern und Frauen vor, Mitglieder in einer terroristischen Vereinigung gewesen zu sein beziehungsweise diese unterstützt zu haben. Prinz Reuß habe dabei als ein Rädelsführer agiert. Es soll ein gewaltsamer Umsturz geplant gewesen sein. Der Prozess gegen die Gruppe hatte am vergangenen Dienstag in Frankfurt unter hohen Sicherheitsvorkehrungen begonnen. Er wird am Mittwoch fortgesetzt.

Ende April hatte in Stuttgart die Gerichtsverhandlung um den sogenannten militärischen Arm der Gruppe begonnen. In München stehen zudem ab dem 18. Juni die übrigen mutmaßlichen Mitglieder der Gruppe vor Gericht.

© dpa
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