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Acht Festnahmen bei Kontrolleinsatz im Bahnhofsviertel

Sie war Teil des Programms «Innenstadtoffensive gegen Kriminalität» – bei einer Großkontrolle im berüchtigten Frankfurter Bahnhofsviertel werden acht Menschen festgenommen.
Polizei
Ein Streifenwagen der Polizei steht auf einer Straße. © Guido Kirchner/dpa/Symbolbild

Bei einem größeren Kontrolleinsatz im Frankfurter Bahnhofsviertel hat die Polizei acht Menschen festgenommen. Insgesamt seien bei der Aktion am Freitagabend knapp 190 Menschen kontrolliert und 43 Strafverfahren eingeleitet worden, teilte die Polizei in Frankfurt am Samstagmorgen mit. Außerdem seien rund 200 Gramm Rauschgift sichergestellt worden, darunter Crack, Ecstasy, Marihuana und Haschisch. 

Im Einsatz waren laut Polizeipräsidium rund 150 Polizistinnen und Polizisten. Die Aktion war Teil des Programms «Innenstadtoffensive gegen Kriminalität» der Landesregierung, mit dem die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürgern in den hessischen Innenstädten gesteigert werden soll. Innenminister Roman Poseck (CDU) hatte die Initiative für mehr Kontrolldruck jüngst angekündigt und dabei neben Wettbüros, Shishabars, Spielhallen und Szenelokalen auch das Bahnhofsviertel in Frankfurt als Orte für Razzien der Polizei genannt.

«Kontrolldruck» soll erhöht werden

Es gehe darum, potenzielle Straftäter aus der Anonymität zu holen, Mehrfachtätern zu begegnen, verbotene Substanzen und Gegenstände zu finden und den Kontrolldruck auf die kriminelle Szene hochzuhalten, teilte das Frankfurter Polizeipräsidium mit. 

Die neuen Videoanlagen hätten dazu geführt, dass zwei Crackhändler gefilmt worden seien. Ihr Drogenhandel sei so «beweisgesichert dokumentiert» worden, die beiden Männer seien festgenommen worden und sollten am Samstag einem Haftrichter vorgeführt werden. Ein Mann habe sich bei einer Kontrolle zur Wehr gesetzt, dabei sei ein Polizist leicht am Bein verletzt worden. 

Kontrollen auch im Allerheiligenviertel

Bei Kontrollen in Kiosken und Bistros sei einem Mann ein Messer abgenommen worden, bei zwei Personen entdeckten die Polizisten den Angaben zufolge mutmaßlich aus einem Laden gestohlene Kleidung. Bei Überprüfungen in Bordellen seien 40 Sexarbeiterinnen überprüft worden, hier habe es nichts zu beanstanden gegeben. Verbote gegen die im Bahnhofsviertel eingerichtete Waffenverbotszone seien nicht festgestellt worden, teilte die Polizei weiter mit.

Außer im Bahnhofsviertel gab es der Polizei zufolge auch Kontrollen im Allerheiligenviertel nahe der Konstablerwache. Dabei seien in einigen Läden Verstöße wegen einer mangelnden Kassenführung festgestellt worden. Es seien Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet worden.  

© dpa
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