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Lebenshaltung: Das Wohnen macht im Norden den Unterschied

Die Millionenstadt Hamburg gehört zu den teuersten Pflastern Deutschlands. Jenseits der Metropole in Schleswig-Holstein ist es günstiger - wenn auch mit deutlichen Unterschieden je nach Region.
Wohnungen
Blick auf ein Mehrfamilienhaus in der Innenstadt. © Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Das Leben in Schleswig-Holstein ist insgesamt deutlich günstiger als in Metropolen wie Hamburg oder gar München. Doch auch im Norden gibt es deutliche Unterschiede je nach Stadt oder Kreis. Ausschlaggebend sind dafür vor allem die Wohnkosten, wie aus einer neuen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hervorgeht.

Vergleichsweise am teuersten ist es demnach in den Kreisen Stormarn und Pinneberg: 4,3 beziehungsweise 4,0 Prozent teurer ist das Leben dort im Vergleich zum bundesweiten Schnitt - und sogar 9,8 beziehungsweise 9,5 Prozent über der günstigsten Region Dithmarschen. Rechnet man das Wohnen heraus, ist der Unterschied zwischen teurer und günstiger mit einer Spanne von 2 Prozent fast nicht mehr vorhanden.

Das liegt daran, dass es in vielen Bereichen der Lebenshaltungskosten keine oder nur geringe regionale Unterschiede gibt, wie Christoph Schröder vom IW erklärt. Die Bestellung im Internet, Lebensmittel vom Discounter, Kleidung bei Modeketten oder die Eigenmarken der Supermärkte nennt er als Beispiele.

Im Gegenzug fällt die Spreizung bei den Wohnkosten erheblich höher aus. Im Vergleich zu Dithmarschen liegen sie in den drei teuersten Kreisen Stormarn (33 Prozent), Pinneberg (31 Prozent) und Segeberg (27 Prozent) deutlich höher. Diese drei Kreise grenzen allesamt an die Millionenstadt Hamburg, wo Wohnraum seit Jahren besonders knapp ist.

Erst dahinter folgen im oberen Mittelfeld die beiden einzigen Großstädte im Norden, Lübeck und Kiel. In der unteren Hälfte rangieren als vergleichsweise günstige Gegenden neben Dithmarschen die Kreise Steinburg, Schleswig-Flensburg, Nordfriesland sowie Rendsburg-Eckernförde und die Städte Neumünster und Flensburg.

IW und BBSR haben für die Studie in einem aufwendigen Verfahren aus verschiedensten Quellen Verbraucherpreise für das Jahr 2022 ermittelt und regional aufgeschlüsselt. Basis der Berechnungen sind rund 24 Millionen Daten, die teils automatisch eingelesen wurden.

© dpa
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