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Wegner: Berlin steht fest an der Seite Israels

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat am Dienstag während seiner zweitägigen Reise nach Israel die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem besucht. Es brauche dringend Worte und vor allem Taten, um sich gegen Antisemitismus, Hass und Gewalt zu stellen, zitierte ihn die Berliner Senatskanzlei. «Berlin wird niemals vergessen - Berlin bleibt wachsam. Nie wieder!», fügte er hinzu. Mit dem Besuch in Israel wolle er seine Solidarität mit dem von der islamistischen Hamas angegriffenen Land ausdrücken, hatte er im Vorfeld der Reise erklärt.
Wegner in Israel
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (l) spricht während seiner zweitägigen Reise nach Israel mit Angehörigen von Hamas-Geiseln. © Senatskanzlei Berlin/dpa

Am 7. Oktober des Vorjahres hatten die Hamas und andere extremistische Organisationen den Süden Israels überfallen, 1200 Menschen getötet und rund 250 Geiseln entführt. Auf das schlimmste Massaker in seiner Geschichte reagierte Israel mit massiven Luftangriffen und einer Bodenoffensive im Gazastreifen. Dabei sind nach palästinensischen Angaben bislang mehr als 27.500 Palästinenser getötet worden.

Im Gefolge des Gaza-Kriegs ist die Zahl antisemitischer Vorfälle international stark gestiegen. Nach Angaben des Geschäftsführers des Bundesverbandes der Antisemitismus-Meldestelle Rias hat sich alleine die Zahl in Deutschland innerhalb der ersten zwei Monate nach dem Angriff im Vergleich zum Vorjahreszeitraum vervierfacht.

Während seines Besuchs in Israel führte Wegner auch Gespräche mit Angehörigen der von der Hamas entführten deutsch-israelischen Geiseln und mit Evakuierten aus dem Kibbuz Re’im. Den Familien sicherte Wegner seine Solidarität zu und brachte er sein tiefes Mitgefühl zum Ausdruck. Am Montagabend hatte er den Platz vor dem Tel Aviver Kunstmuseum besucht, wo Angehörige der Geiseln mit Ausstellungen, Installationen und Kundgebungen das öffentliche Bewusstsein für die Verschleppten wachzuhalten trachten. «Ich will das klare Signal senden, dass wir fest an der Seite Israels stehen», sagte Wegner der Staatskanzlei zufolge.

Am Montag hatte der Regierende Bürgermeister in Tel Aviv Gespräche mit seinem dortigen Amtskollegen Ron Huldai geführt. Im Mittelpunkt standen eine engere Zusammenarbeit der beiden Metropolen sowie die geplante Entwicklung einer gemeinsamen Städtepartnerschaft. In Jerusalem traf er am Dienstag den israelischen Wirtschaftsminister Nir Barkat sowie den Leiter des deutschen Vertretungsbüros in Ramallah, Olaf Owcza. Dieser informierte ihn über die Lage der Palästinenser und die Situation im Gazastreifen. Ramallah ist Sitz der palästinensischen Autonomiebehörde im besetzten Westjordanland. Am Mittwoch wollte Wegner nach Berlin zurückkehren.

© dpa
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