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Verdacht der Spionage: Weitere Fragen an BND-Mitarbeiter

Während des Ukraine-Kriegs soll ein BND-Mitarbeiter geheime Informationen an Russland übermittelt haben. Rund vier Monate nach Prozessbeginn bricht er sein Schweigen - und stellt sich weiteren Fragen.
Spionage-Prozess vor Berliner Kammergericht
Die Vertreter der Anklage, Lars Malskies (l), Oberstaatsanwalt beim BGH, und Staatsanwalt Cai Rüffer (2.v.l.), sowie der Anwalt von Arthur E., stehen zusammen. © Bernd von Jutrczenka/dpa Pool/dpa

Der Prozess wegen des Verdachts der Russland-Spionage soll am Donnerstag (9.30 Uhr) mit der Befragung des angeklagten Mitarbeiters des Bundesnachrichtendienstes (BND) fortgesetzt werden. Carsten L. hat bereits am Mittwoch vor dem Berliner Kammergericht die Vorwürfe der Bundesanwaltschaft bestritten. Verteidiger Johannes Eisenberg erklärte im Namen des BND-Mitarbeiters, dieser habe keinerlei Pflichtverletzung begangen. «Der Angeklagte wollte und hat den BND nicht verraten», betonte der Anwalt. Anschließend stellte sich L. über mehrere Stunden hinweg den Fragen des Gerichts. Der mitangeklagte Arthur E. (33) hat bereits Anfang des Jahres ausgesagt.

Die Bundesanwaltschaft wirft dem seit 2007 zur Geheimhaltung verpflichteten BND-Mitarbeiter und dem Geschäftsmann Landesverrat in besonders schwerem Fall vor. Sie sollen im September und Oktober 2022 geheime Dokumente und Informationen aus dem deutschen Auslandsnachrichtendienst an den russischen Inlandsgeheimdienst FSB gegeben haben. Dafür sollen sie laut Anklage einen «Agentenlohn» von 450.000 Euro beziehungsweise 400.000 Euro bekommen haben. Die beiden Deutschen sitzen in Untersuchungshaft.

© dpa
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