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Tausende bei Demo zu Hanau-Gedenken: Polizei schreitet ein

An einer Berliner Demonstration zum Gedenken an den rassistischen Angriff in Hanau haben nach Angaben der Polizei rund 3200 Menschen teilgenommen. Während der weitgehend friedlichen Kundgebung im Stadtteil Neukölln sei es am Montag vereinzelt zu Fällen von Volksverhetzung, Beleidigungen, körperlichen Angriffen und der Verwendung von Symbolen verfassungswidriger Organisationen gekommen, sagte ein Polizeisprecher. Demnach wurden die Personalien von 15 Personen aufgenommen.
Gedenken an Hanau
Mehrere tausend Menschen versammeln sich anlässlich des Jahrestags des rassistischen Anschlags auf dem Marktplatz in Hanau. © Boris Roessler/dpa/Symbolbild

Auch die Parole «From the river to the sea» sei vereinzelt gerufen worden, bestätigte ein Polizeisprecher. Sie bezieht sich auf das Gebiet zwischen dem Fluss Jordan und dem Mittelmeer - womit die islamistische Hamas dem Staat Israel faktisch das Existenzrecht abspricht.

Auch seien während der Kundgebung Demonstranten auf ein Hausdach geklettert, hätten dort Nebeltöpfe gezündet und ein Plakat ausgerollt, hieß es. Welche politische Botschaft mit dem Plakat verbreitet werden sollte, war nach Angaben des Sprechers wegen des regnerischen Wetters nicht zu sehen.

Am Montag war auch bei der Berlinale an die Opfer des Anschlags erinnert worden. Auf dem roten Teppich vor dem Berlinale Palast versammelten sich Filmschaffende, um der Getöteten zu gedenken.

In Hanau hatte am 19. Februar 2020 ein 43-jähriger Deutscher neun Menschen aus rassistischen Motiven erschossen. Danach tötete er seine Mutter und sich selbst.

© dpa
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