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Hertha-Profi Kempf geht wieder «gern zur Arbeit»

Marc Oliver Kempf erlebt bei Hertha BSC eine Achterbahnfahrt. Aus seinem mentalen Tief hat er sich befreit - auch dank externer Hilfe.
Marc Oliver Kempf
Herthas Marc Oliver Kempf. © Soeren Stache/dpa

Herthas Abwehrspieler Marc-Oliver Kempf sagt der jungen Berliner Mannschaft eine prächtige Zukunft voraus. «Es entsteht gerade etwas, es sind neue Typen in der Mannschaft, eine andere Atmosphäre, ein Umfeld, das wieder Spaß macht. Es ist familiärer geworden. Ich gehe wieder gern zur Arbeit», sagte der 29 Jahre alte Fußballprofi dem «Kicker». Das war nicht immer so.

Im Januar 2022 war der Innenverteidiger vom VfB Stuttgart an die Spree gewechselt. Die Erwartungen an den Verteidiger waren groß. «Der Start war sportlich und menschlich nicht so leicht. Ich kam aus Stuttgart und einer tollen Kabine. Das lief hier schon etwas anders. Ich habe relativ lange gebraucht, um mich hier wohlzufühlen und mich zu Hause zu fühlen», berichtete der Verteidiger.

Im Sommer 2023 wollte der U21-Europameister von 2017 Hertha sogar verlassen, doch der Hauptstadt-Club legte sein Veto gegen einen Wechsel ein. «Das war keine leichte Phase für mich. Es hat mich schon ein paar Wochen runtergezogen», erinnerte sich Kempf, der beim 4:0 gegen Hansa Rostock in der Vorwoche überzeugt hatte.

Dafür gab es auch Lob von Trainer Pal Dardai. «Diesen Kempfi brauchen wir. Dieser Kempfi ist für uns ein Unterschiedsspieler», rühmte der Ungar seinen Schützling und attestierte dem kopfballstarken Herthaner eine nahezu fehlerfreie Leistung. Auch in der Partie beim Karlsruher SC am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) dürfte er wieder in der Startelf stehen.

Dass Kempf wieder Spaß am Spiel hat und gute Leistungen zeigt, hat er auch der Zusammenarbeit mit einem Psychologen zu verdanken. «Das hat mir eine Zeit lang sehr geholfen. Im Kern ging es darum, sich nicht zu sehr von seiner Emotionalität leiten zu lassen. Ich bin raus aus meinem Loch. Meine Herangehensweise an meinen Beruf, an den Sport hat sich geändert. Ich lasse gewisse Dinge nicht mehr so nah an mich heran wie früher», sagte Kempf.

© dpa
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