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Diehl plant Wiederaufnahme des Betriebs

Nach dem Großbrand in einer Firma für Metalltechnik sind die Löscharbeiten abgeschlossen. Wie geht es nun für das Unternehmen weiter?
Nach dem Großbrand in Berlin-Lichterfelde
Trümmerteile nach einem Großbrand. © Monika Skolimowska/dpa

Nach dem Großbrand in einer Firma für Metalltechnik hat die Feuerwehr in Berlin am Montagvormittag die letzten Glutnester gelöscht. Das Unternehmen Diehl Metall arbeitet nun «mit Hochdruck» daran, den Betrieb in Berlin-Lichterfelde möglichst schnell wieder aufnehmen zu können, wie ein Sprecher mitteilte. Insgesamt seien über 200 Feuerwehrmänner und -frauen an mehreren Tagen sowie ein Drohnenteam im Einsatz gewesen, hieß es von der Feuerwehr.

Das Unternehmen sucht laut dem Sprecher aktuell nach einer Spezialfirma, die mit den Abrissarbeiten beauftragt wird. Einzelne Teile der beschädigten Halle sollen innerhalb der nächsten Tage abgerissen werden. Außerdem soll das Gelände gemeinsam mit den betreffenden Behörden gesichtet werden. Der Firmenstandort in Lichterfelde soll demnach bestehen bleiben. Je nach Ergebnis der Begutachtung des Geländes soll die Halle entweder wieder vollständig aufgebaut oder die betreffende Produktion in einer anderen Halle ersetzt werden. In der beschädigten Halle wurden Oberflächen von Autoteilen veredelt.

Rauchwolke über Berlin am Freitag

Das Feuer war am Freitagvormittag ausgebrochen. Ein Technikraum im ersten Obergeschoss eines Fabrikgebäudes brannte in voller Ausdehnung. Über dem Westen der Hauptstadt hatte sich eine riesige Rauchwolke gebildet. Anwohner wurden aufgefordert, die Fenster geschlossen zu halten. Zwischenzeitlich gab es laut Feuerwehr Sorge um giftige Gase. Am Samstag gab die Feuerwehr aber Entwarnung. Die Rauchwolke, die über die Innenstadt zog, sei nicht weiter bedenklich gewesen. Nach Angaben von Diehl Metall beschränkte sich das Feuer auf eine Halle. Dank der Feuerwehr habe sich der Brand nicht ausgebreitet. Alle Menschen hatten den Angaben zufolge den Ort selbstständig verlassen können. Zur Brandursache könnten noch immer keine Angaben gemacht werden, hieß es von der Berliner Polizei am Montagmorgen. Das Brandkommissariat des Landeskriminalamtes habe die Ermittlungen übernommen.

Die Diehl-Gruppe ist ein großer Rüstungskonzern, der auch Waffen für die Ukraine liefert. In Medien und sozialen Netzwerken löste das Spekulationen aus. Der Unternehmenssprecher sagte jedoch, im Berliner Werk seien keine Rüstungsgüter produziert worden. Nach Angaben des Diehl-Sprechers handelt es sich bei dem Werk in Lichterfelde um einen Galvanik-Betrieb, der unter anderem Autoteile herstellt.

© dpa ⁄ Leonie Asendorpf (dpa)
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