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Regionale Züge in Bayern immer seltener pünktlich

Die Pünktlichkeit der Züge in Bayern hat einen historischen Tiefstand erreicht - kritisiert die Bayerische Eisenbahngesellschaft. Die Schuld gibt sie vor allem der Infrastruktur.
Bahngleise im Morgendunst
Im Morgendunst liegen die Bahngleise der Zugstrecke Kaufbeuren-Kempten kurz vor Sonnenaufgang. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild

Die Regionalzüge in Bayern werden immer unpünktlicher. Im Schnitt zählte die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) nur 87 Prozent der Regionalzüge und S-Bahnen im vergangenen Jahr als pünktlich, wie sie am Montag mitteilte. Dafür reichte es bereits, wenn die Züge nicht mehr als 6 Minuten Verspätung hatten. Zudem fielen weitere 6,3 Prozent der Verbindungen ganz aus. Die Pünktlichkeit liege damit auf dem niedrigsten Stand seit der Bahnreform in den 90er-Jahren, hieß es. 2022 hatte sie mit 88,1 Prozent noch etwas höher gelegen.

Wichtigster Grund für Verspätungen war lauf BEG die Infrastruktur, die - ohne Bauarbeiten - für 27,2 Prozent aller Verspätungsminuten verantwortlich war. 23,2 Prozent der Verspätungen hatten demnach betriebliche Gründe, gefolgt von externen Einflüssen mit 18,7 Prozent.

Wichtigster Grund für Ausfälle waren mit 39,5 Prozent Baustellen. Dementsprechend war nur ein Teil der Ausfälle kurzfristig.

«Die aktuellen Werte bestätigen leider einmal mehr, dass das System Schiene jenseits der Belastungsgrenze ist. Wir brauchen dringend eine Trendumkehr», forderte der bayerische Verkehrsminister und BEG-Aufsichtsratsvorsitzende Christian Bernreiter (CSU). «Es ist höchste Eisenbahn, dass Bund und DB InfraGO ihre Infrastruktur auf Vordermann bringen und zukunftssicher machen.»

BEG-Geschäftsführerin Bärbel Fuchs zeigte sich zudem über die erwarteten Auswirkungen der anstehenden Generalsanierung der Hochleistungskorridore besorgt: «Monatelange Komplettsperrungen sind für Fahrgäste ein Albtraum», monierte sie. «Es braucht deshalb Schienenersatzverkehr auf einem ganz neuen Niveau, mit einem dichten Takt und Expressbussen. Sonst laufen wir Gefahr, viele Fahrgäste wieder an den Individualverkehr zu verlieren.»

© dpa
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