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Hofs Nachbarkreis Saale-Orla vor wichtiger Landratswahl

Im vergangenen Sommer Sonneberg, nun der Saale-Orla-Kreis? Ein zweiter Thüringer Kreis, der an Bayern angrenzt, könnte einen AfD-Landrat bekommen. Die Verflechtungen mit den fränkischen Nachbarn sind aber weniger eng als im Fall Sonneberg.
Wahlen
Ein Wähler steckt bei einer Wahl seinen Wahlzettel in eine Urne. © Bernd Weißbrod/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa/Symbolbild

Ein zweiter Thüringer Kreis mit einer Grenze zu Bayern könnte einen Landrat von der AfD bekommen. Am Sonntag sind die Wählerinnen und Wähler im Saale-Orla-Kreis zur Stichwahl aufgerufen: Inmitten der bundesweiten Protestwelle gegen Rechtsextremismus stehen AfD-Bewerber Uwe Thrum und CDU-Mann Christian Herrgott zur Wahl.

Der Saale-Orla-Kreis hat eine längere gemeinsame Grenze zum oberfränkischen Landkreis Hof. Die beiden Kommunen arbeiten vor allem im Zweckverband des Deutsch-Deutschen Museums Mödlareuth zusammen.

Diese Organisation wurde nach Angaben des Landratsamts Hof Ende 2005 gegründet und übernahm zum 1. Januar 2006 die Trägerschaft des Museums. Zum Zweckverband gehören außerdem der Vogtlandkreis in Sachsen sowie die Gemeinde Töpen und die Stadt Gefell. Zudem sind die Kreise Hof und Saale-Orla neben zahlreichen anderen Kommunen beispielsweise Mitglieder im Verein Saaleradweg.

Weit enger sind die Verflechtungen nach Franken beim Thüringer Landkreis Sonneberg, wo im vergangenen Sommer der erste AfD-Landrat in Deutschland ins Amt kam. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wurden vor allem die Bande der beiden nur wenige Kilometer auseinanderliegenden Städte Sonneberg und Neustadt b. Coburg wieder sehr eng.

Sonneberg gehört zur Metropolregion Nürnberg und ist Teil des länderübergreifenden Klinik-Verbundes Regiomed, der derzeit in einem Insolvenzverfahren steckt. Und: Das Bayern-Ticket gilt bis zum Bahnhof Sonneberg.

© dpa
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