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VfB hofft auf Wende im Fehlstarter-Duell

Stuttgart ist genau wie Leipzig der Start ins Jahr 2024 missraten. Es gehe «nicht auf Knopfdruck», die Torchancen wieder besser zu nutzen, sagt VfB-Coach Hoeneß. Ein Schlüsselspieler wird ihm fehlen.
Borussia Mönchengladbach - VfB Stuttgart
Fußball, Bundesliga, 17. Spieltag, Borussia Mönchengladbach - VfB Stuttgart, Stadion im Borussia-Park: Gladbachs Rocco Reitz (r) und Stuttgarts Enzo Millot kämpfen um den Ball. © Federico Gambarini/dpa

Der Tabellendritte gegen den Vierten. Das Überraschungsteam der Saison gegen einen Club, der eigentlich um die deutsche Meisterschaft mitspielen will. Im ersten Heimspiel 2024 empfängt der VfB Stuttgart am Samstag (15.30 Uhr/Sky) RB Leipzig, was auf den ersten Blick nach einem Topspiel der Fußball-Bundesliga klingen mag. Es ist aber das Duell der Fehlstarter nach der Winterpause. Für beide Vereine geht es darum, die dritte Niederlage nacheinander zu vermeiden.

Von einem richtungsweisenden Spiel will VfB-Trainer Sebastian Hoeneß jedoch nichts wissen. Er habe immer gewusst, dass in der Saison mal eine «schwere Phase» kommen werde. «Wir wussten, dass der Januar, Februar schwer werden kann», sagte der 41-Jährige, der auf Toptorjäger Serhou Guirassy und drei weitere abgestellte Nationalspieler in diesen Wochen verzichten muss. «Wir haben natürlich gehofft, dass wir die Situation besser meistern können.»

Der VfB sei in einer Phase, «die jetzt gerade nicht guttut, weil die Ergebnisse nicht da sind», räumte Hoeneß am Donnerstag ein. Natürlich sei es das Ziel, auch nach dem Spiel vor den Leipzigern, einer «absoluten Topmannschaft der Bundesliga» zu stehen, sagte Hoeneß und fügte hinzu: «Wenn wir Mitte März immer noch in einer Position sind, anzugreifen für einen dritten Wettbewerb, dann werden wir angreifen.» Taktisch und mental habe er angesetzt, um nun die Trendwende einzuleiten. Dass seine Elf wieder mehr Tore schieße allerdings, «geht nicht auf Knopfdruck».

Stärker unter Druck dürfte RB stehen, das mit ganz anderen Erwartungen in die Saison gestartet war als die Schwaben. Dauerhaft wollen die Stuttgarter aber natürlich nicht so abhängig vom Tor- und Sieggaranten Guirassy bleiben wie derzeit. Ohne den 19-Tore-Angreifer holten die Schwaben in vier Liga-Spielen immer noch keinen Punkt.

«Fest steht, dass wir in beiden Spielen zu wenig Tore gemacht haben», sagte Hoeneß über die Niederlagen in Mönchengladbach (1:3) und Bochum (0:1) zuletzt. Sein Team müsse die Aktionen «sauber und klar» zu Ende spielen. «Wir müssen noch mehr Chancen kreieren», erklärte er: «Wir hatten Ende letzten Jahres auch solche Phasen. Da hat es dann irgendwann geklingelt. Es gab einige Spiele, wo wir viele Chancen gebraucht haben. Jetzt brauchen wir anscheinend noch mal mehr und daran arbeiten wir». An seiner offensiven Spielausrichtung wolle er grundsätzlich nichts ändern.

Enzo Millot wird am Samstag aber nicht so offensiv agieren wie gewohnt. Der 21-Jährige soll im defensiven Mittelfeld den gelbgesperrten Atakan Karazor ersetzen. «Wir hätten uns natürlich gewünscht, dass wir es ein bisschen hinauszögern können. Ata hat bisher eine gute Saison gespielt und ist für uns ein zentraler Faktor», kommentierte Hoeneß Karazors fünfte Gelbe Karte: «Allzu breit sind wir da nicht aufgestellt. Für mich ist es die logische Konsequenz, weil wir es schon zweimal gemacht haben, dass Enzo dann einen Tick tiefer spielt.» 

Nach dem famosen ersten Saisonabschnitt holte der VfB (34 Punkte) in diesem Jahr noch keinen Zähler. Leipzig (33 Punkte) verlor gegen Frankfurt (0:1) und Tabellenführer Leverkusen (2:3). Verfolger Dortmund (33 Punkte), auf den Stuttgart vor Weihnachten einen scheinbar komfortablen Vorsprung von sieben Punkte hatte, könnte am Sonntag an beiden Konkurrenten vorbeiziehen.

«Sie haben meiner Meinung nach zwei gute Spiele gemacht», urteilte Hoeneß über das RB-Team: «Wir treffen auf eine Mannschaft, die unglaublich viel Power hat, Wucht, schnell ist», erklärte er, meinte aber auch: «Es ist ein Spiel, auf das wir uns freuen. Vielleicht brauchen wir genau das Spiel, um wieder ein Ergebnis zu erzielen, mit dem wir leben können.» Im Hinspiel setzte es für Hoeneß' Mannschaft eine 1:5-Klatsche. Doch die sei «abgehakt».

© dpa ⁄ Kristina Puck, dpa
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