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Freiburger Behördenchefin erwartet Boom bei Tiefengeothermie

Zahlreiche Kommunen setzen auf eine klimafreundliche Versorgung mit Fernwärme. Am Oberrhein wird deshalb tief in die Erde gebohrt.
Geothermieanlage
Mit einem Knopfdruck wird eine Geothermieanlage der Stadtwerke Schwerin feierlich eröffnet. © Jens Büttner/dpa/Archivbild

Die scheidende Freiburger Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer sieht für den Oberrheingraben ein großes Potenzial bei der Tiefengeothermie. Mit Erdwärme aus Tiefengeothermie werden Wärmenetze gespeist und Stadtviertel mit Heizwärme versorgt. «Ich erwarte, dass es einen Boom geben wird», sagte die Behördenchefin. «Wir haben im Gebiet zwischen Mannheim und Lörrach fast durchgehend Konzessionen an Unternehmen vergeben.» Schäfer wird Ende März in den Ruhestand wechseln.

Der Oberrheingraben zwischen Mannheim und Basel gilt als besonders lohnend für Geothermie-Bohrungen. Ab etwa zwei Kilometer unter der Erdoberfläche hat das Wasser bereits eine Temperatur von bis zu 100 Grad.

In der Drei-Länder-Region ramponierten allerdings Risse in Häusern im südbadischen Staufen sowie Erdbeben in der Schweiz und im Elsass den Ruf der Geothermie. Vor allem Pfusch und Fehler waren die Gründe gewesen. In Staufen lösten missglückte Bohrungen starke Schäden aus.

«Wenn sich die Firma an die gesetzlichen Regelungen und unsere Auflagen hält - und das überwachen wir sehr umfangreich -, kann eigentlich nichts passieren», sagte Schäfer. Eine Auflage sei das sogenannte seismische Monitoring. Es messe schon kleinste Erschütterungen und sei damit ein wesentlicher Faktor für die Sicherheit.

«Wenn die Geothermie Wärme bringt, ist die Akzeptanz sehr gut», resümierte Schäfer. Unternehmen planen demnach auch eine reine Wärmeversorgung mit der geringeren Wassertemperatur im südlichen Baden bis Basel. Bei der Tiefengeothermie können Bohrlöcher eine Tiefe von bis zu fünf Kilometern erreichen.

© dpa
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