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Fischer mit Umsatzrekord: Investitionen im Ausland

Getränkehalter fürs Auto, Unterlegscheiben mit Sensoren oder einfach nur Dübel: Das Portfolio von Fischer ist groß und beschert zum 75. gute Zahlen. Völlig ungetrübt fällt die Bilanz aber nicht aus.
Befestigungsspezialist Fischer
Ein Logo der Unternehmensgruppe Fischer, aufgenommen während eines Pressetermins am Firmensitz. © Uli Deck/dpa

Nach einem Umsatzrekord im vergangenen Jahr peilt der Befestigungsspezialist Fischer trotz schwierigen Umfelds auch für 2024 Wachstum an. «Jedoch beeinträchtigen vor allem in Deutschland hohe Energiekosten und hohe bürokratische Hürden die Entwicklung», teilte die Unternehmensgruppe aus Waldachtal (Landkreis Freudenstadt) am Donnerstag mit. Im laufenden Jahr werde Fischer nur sehr vorsichtig investieren. «Dabei werden alle Investitionen in die Zukunft des Unternehmens vor allem im Ausland getätigt.» Zur Gruppe gehören 52 Landesgesellschaften in rund 40 Ländern. Zahlen zum Gewinn nennt der vor allem für seine Dübel bekannte Konzern nicht.

Trotz eines schwierigen Marktumfeldes im Geschäftsjahr 2023 habe Fischer mit einem Umsatz von 1,16 Milliarden Euro einen Höchststand in der 75-jährigen Firmengeschichte erzielt, hieß es weiter. Im Vergleich zum Vorjahr sei das ein Plus von zwei Prozent gewesen. «Dabei stellen Befestigungssysteme weiterhin den Motor für Wachstum dar.» Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stieg um 300 auf 5900 weltweit.

Fischer setzt unter anderem auf digitale Lösungen beispielsweise für automatisiertes Bauen und vernetzte Befestigungsprodukte im sogenannten Internet der Dinge. Im Spielwarenbereich verzeichnete Fischertechnik den Angaben nach ein Umsatzwachstum von zehn Prozent und kündigte für dieses Jahr Neuerungen an. Obwohl auch der Bereich Automotive um fünf Prozent wuchs, betonte Fischer ein aus Unternehmenssicht von der Politik hervorgerufenes Problem: «Da die aktuelle Bundesregierung vor allem auf E-Mobilität setzt, wirkt sich dies negativ auf die Stückzahlen in den Produktionswerken von Fischer Automotive aus.» Die Folge sei eine geringere Auslastung in der Produktion.

© dpa
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