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Weniger ist mehr: Wie wir den Salzkonsum im Blick behalten

Klar, fades Essen macht kaum Freude. Doch zu gedankenlos sollten wir den Salzstreuer nicht über Topf oder Pfanne halten. Zumal in einigen Lebensmitteln schon viel davon drin steckt. Hier kommen Tipps.
Salz in einem Streuer
Übermäßiger Salzkonsum erhöht das Risiko für Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen - ganz verzichten muss man darauf aber nicht. © Christin Klose/dpa-tmn

Es ist nicht allein das Salzen beim Kochen: Auch die Salami auf der Stulle oder die Chips am Abend führen in Summe dazu, dass manche Menschen zu viel Salz aufnehmen. Warum das ein Problem ist, und wie wir es besser machen:

- Wie Salz im Körper wirkt

Zu viel Salz lässt das Risiko für Bluthochdruck steigen und erhöht damit auch das Risiko für weitere Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Denn Salz hat der Stiftung Gesundheitswissen zufolge die Eigenschaft, Wasser im Körper zu binden. Nimmt man viel Salz auf, erhöht sich somit die Blutmenge im Körper. Auch in den einzelnen Gefäßen befindet sich dann mehr Blut, der Druck darin steigt.

Ganz ohne Salz geht es aber auch nicht: Unser Körper braucht es zum Beispiel, damit die Reizübertragung von Muskel- und Nervenzellen funktioniert.

Doch wie sieht ein gesundes Maß aus? Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät, am Tag maximal 6 Gramm Speisesalz zu sich zu nehmen. Das entspricht etwa einem Teelöffel.

Das Problem: Sich einen Überblick über den eigenen Salzkonsum zu verschaffen, ist gar nicht so leicht. Dabei kann man sich etwa von einem Salzrechner der Stiftung Gesundheitswissen helfen lassen. Dort kann man sich zum Beispiel ausrechnen lassen, wie viel Prozent des Tagesbedarfs eine halbe Tüte Erdnussflips füllt.

- 3 Tipps, wie wir weniger Salz zu uns nehmen

1. Alternativen mit weniger Salz wählen

In Sachen Salzgehalt ist Brot nicht gleich Brot: Laugenbrezeln enthalten rund dreimal so viel Salz wie dieselbe Menge Pumpernickel oder Weizenvollkorntoast, zeigt eine Auswertung der Stiftung Gesundheitswissen. Bei Wurstwaren gilt: Lachsschinken und Salami enthalten mehr als doppelt so viel Salz wie Lyoner, Kochschinken oder Mortadella.

2. Den Geschmack umgewöhnen

Mit weniger Salz schmeckt's langweilig? Das kann sich ändern. Wer den Salzgehalt in Selbstgekochtem Schritt für Schritt reduziert, vermisst das Salz nach einer Weile weniger. Vor allem dann, wenn man mithilfe anderer Gewürze und mit frischen Kräutern ordentlich Aromen auf den Teller holt.

3. Frisch kochen statt Fertiggerichte

Wer frisch kocht, hat selbst in der Hand, wie viel Salz ins Essen wandert. Muss es mit einer Dosensuppe oder eine Tiefkühlpizza doch einmal schnell gehen, lohnt ein Blick auf die Nährwerte - und ein Vergleich: Nach Angaben der Stiftung Gesundheitswissen unterscheiden sich die Salzgehalte von Produkt zu Produkt mitunter stark.

© dpa
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