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Wasser und Staub: Was das Smartphone abkann

Elektronik und Flüssigkeiten vertragen sich nicht. Vor allem mobile Geräte profitieren davon, wenn keine Feuchtigkeit eindringen kann. So erkennt man, ob ein Schutz besteht und wie weit dieser reicht.
IP Schutzklassen
Auch gegen eindrigendes Wasser geschützte Smartphones überstehen ein solches Pfützenbad nicht automatisch ohne Schäden. © Zacharie Scheurer/dpa-tmn/dpa

Ist ein Smartphone, ein Tablet oder ein E-Reader gegen eindringendes Wasser und Staub geschützt? Und wenn ja: wie sehr? Das verrät ein Code in den technischen Daten.

Viele Hersteller lassen ihre Produkte laut Stiftung Warentest nach einer bestimmten Norm prüfen und zertifizieren, die so genannte Schutzarten definiert. Neben mobilen Geräten betrifft das etwa auch Überwachungskameras oder Lampen, die auch im Außenbereich eingesetzt werden können.

Der Code der hat vier Ziffern

Besagter Code besteht aus vier Ziffern. Er beginnt immer mit den Buch­staben IP, was für Interna­tional Protection (interna­tionaler Schutz) steht. Hinter den beiden Buchstaben stehen zwei weitere Ziffern, die Folgendes besagen:

- Erste Ziffer: Sie gibt den Schutz gegen das Eindringen von Fremdkörpern an. Ab der Ziffer 5 beispielsweise darf Staub dem Gerät nichts ausmachen. Und ab Ziffer 6 darf kein Staub in das Gehäuse eindringen.

- Zweite Ziffer: Sie gibt den Schutz gegen das Eindringen von Wasser an. Eine 3 bedeutet Schutz vor Regen. Ab Ziffer 5 ist das Gerät etwa vor dem Strahl aus einem Wasser­hahn geschützt. Und ab der Ziffer 8 ist dauer­haftes Untertauchen ohne Schaden möglich. IP 68 zum Beispiel heißt: staubfest und ziemlich wasserbeständig. IP 50 hingegen heißt: Staubschutz ja, Wasserschutz nein. 

IP-Schutzart ist oft eher versteckt

Besteht kein Schutz gegen Fremdkörper oder Wasser, steht im Code an der entsprechenden Stelle entweder die Ziffer 0 oder ein X, erklären die Experten. Die IP-Schutz­art ist eher selten prominent auf der Verpackung eines Gerätes zu finden.

Eher steht der Code in der Bedienungsanleitung beziehungsweise im Netz auf der Produktwebseite - und dort oft als Fußnote oder in den Spezifikationen.

Einmal dicht heißt nicht für immer dicht

Die angegebene Schutz­art gilt den Warentestern zufolge nur für Geräte im Neuzustand. Mit der Zeit könne die Dicht­heit nach­lassen. Die Norm beziehe sich zudem auf Leitungs­wasser: Salz­wasser oder gechlortes Wasser im Schwimm­bad kann Dichtungen und andere Teile angreifen.

Tipp: Wer vom 10-Meter-Turm springt, sollte die Smartwatch vorher ablegen: Denn durch die hohe Geschwindig­keit wirkt unter Umständen ein höherer Druck.

© dpa
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