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Polizei bietet alte Maschinenpistolen Bundesländern an

Bei der Thüringer Polizei wird eine neue Mitteldistanzwaffe eingeführt, die eine Maschinenpistole in der Ausrüstung der Beamten ersetzt. Die alten Waffen will der Freistaat nun loszuwerden.
Die neue Mitteldistanzwaffe für die Thüringer Polizei
Ein Polizist hält bei einer Übung im Bildungszentrum der Thüringer Polizei eine blau markierte Übungsversion der Waffe «FN Herstal Scar-SC» im Anschlag. © Michael Reichel/dpa

Thüringen will mehrere hundert alte Maschinenpistolen abgeben, sobald bei der Polizei die Einführung einer neuen Mitteldistanzwaffe abgeschlossen ist. Etwa 1100 Waffen des Modell MP5 müssten dann aus den Beständen der Polizei ausgesondert werden, sagte ein Sprecher der Landespolizei der Deutschen Presse-Agentur. Ob diese Waffen jemals wieder eingesetzt oder am Ende verschrottet werden, sei noch nicht abschließend klar. Das habe auch mit dem Alter der Maschinenpistolen zu tun, die schon seit vielen Jahren bei der Landespolizei im Einsatz sind. «Die ersten sind von 1968», sagte der Sprecher. Dennoch funktionieren die allermeisten dieser Waffen noch immer.

Bei der Thüringer Polizei hat vor wenigen Tagen die entscheidende Phase der Einführung der neuen Mitteldistanzwaffe begonnen. Insgesamt hat der Freistaat nach Angaben des Landes-Innenministeriums etwa 1200 kompakte Gewehre des belgischen Herstellers FN Herstal bestellt, davon etwa 130 Trainingswaffen. Sie werden die MP5 des deutschen Herstellers Heckler & Koch ersetzen. Mitteldistanzwaffen kommen bei der Polizei beispielsweise zum Einsatz, um Ziele auf größere Entfernungen zu treffen. Nach Angaben des Herstellers sollen alle bestellten Waffen bis zum Ende des ersten Halbjahres ausgeliefert sein.

Ehe die Waffen an die einzelnen Dienststellen übergeben werden, müssen die dortigen Beamten allerdings im Umgang mit ihnen geschult werden. Damit hatte die Polizei Anfang März begonnen. Zunächst werden 20 sogenannte Mastertrainer ausgebildet, die ihr Wissen dann an andere Polizeitrainer weitergeben sollen. Die Auslieferung der neuen Waffen an die Dienststellen soll noch im ersten Halbjahr 2024 beginnen.

Nach Angaben des Polizeisprechers gehört ein Teil der Maschinenpistolen, die in den Beständen der Landespolizei lagern oder in den Streifenwagen der Polizei mitgeführt werden, dem Bund. Nach der abgeschlossenen Einführung der neuen Mitteldistanzwaffe würden diese Waffen wieder an den Bund zurückgeben. Andere, auszusondernde Maschinenpistolen sollten anderen Bundesländern angeboten werden, sagte der Sprecher.

Zugleich hieß es, die Thüringer Polizei werde sich demnächst mit dem möglichen Austausch einer weiteren Waffe beschäftigen. Innerhalb der nächsten etwa zwei Jahre soll geprüft werden, wie lange die aktuelle Dienstpistole der Beamten vom Typ P10 von Heckler & Koch noch eingesetzt werden kann.

© dpa
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