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Jenoptik knackt Umsatzmilliarde: 2024 mehr Wachstum erwartet

Jenoptik gehört zu den wenigen börsennotierten Unternehmen in Ostdeutschland. Die Geschäfte des Thüringer Optik-Konzerns gehen gut - und das soll auch so bleiben, sagt der Vorstand.
Jenoptik
Die Sonne spiegelt sich im Schriftzug «Jenoptik» auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes. © Bodo Schackow/dpa

Der Technologiekonzern Jenoptik hat im vergangenen Jahr die Umsatzmarke von einer Milliarde Euro überschritten und rechnet mit weiterem Wachstum 2024. Das teilte der Vorstand am Mittwoch in Jena mit. Jenoptik habe vor allem von Aufträgen aus der Halbleiterindustrie profitiert und nach vorläufigen Zahlen einen Umsatzanstieg von etwa neun Prozent auf 1,07 Milliarden Euro erzielt. Der Thüringer Konzern beschäftigt rund 4500 Menschen und gehört zu den wenigen börsennotierten Technologieunternehmen in Ostdeutschland.

«Unsere Umsatz- und im Jahresverlauf erhöhten Ergebnisziele haben wir erreicht. Den Ausbau unserer Produktionskapazitäten konnten wir planmäßig vorantreiben», erklärte der Vorstandsvorsitzende der Jenoptik AG, Stefan Traeger. Gebaut wird unter anderem eine neue Produktionsstätte in Dresden. 2023 war das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im Jahresvergleich um etwa 14 Prozent auf 210 Millionen Euro gestiegen.

Der Vorstand gehe für das laufende Geschäftsjahr davon aus, dass das Unternehmen erneut profitabel wachsen werde. Traeger verwies auf gut gefüllte Auftragsbücher für die verschiedenen Geschäftsbereiche. Trotz eines Rückgangs um rund acht Prozent habe der Auftragseingang bei 1,09 Milliarden Euro gelegen. Seinen Auftragsbestand gab das Unternehmen mit 745 Millionen Euro per Ende 2023 an.

Jenoptik hatte sich in den vergangenen Jahren von einer Reihe von Geschäftsfeldern wie der Militärtechnik getrennt und auf sein Kerngeschäft mit optischen Systemen, Lasern und Messtechnik für verschiedene industrielle Anwendungen sowie die Verkehrsüberwachung konzentriert.

Die geprüfte Geschäftsbilanz will der Vorstand am 27. März in Jena vorlegen.

© dpa
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