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Experte: Mücken haben in Thüringen 2024 gute Voraussetzungen

Sie nerven vor allem an schwülen Sommerabenden oder in der Nähe von Gewässern: Stechmücken. Die ersten von ihnen sind schon wieder unterwegs. Und die Vorzeichen für die Tiere stehen nicht schlecht.
Mücke beim Blutsaugen
Die Niederschläge zum Jahresbeginn bieten aus Sicht eines Experten gute Voraussetzungen für Stechmücken in Thüringen. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Die Niederschläge zum Jahresbeginn bieten aus Sicht eines Experten gute Voraussetzungen für Stechmücken in Thüringen. «Die letzten Jahre war es relativ trocken, da hatten alle Insekten Probleme. Aber jetzt, wo es mehr Feuchtigkeit gibt, ist klar, dass sich die Mücken gut entwickeln», sagte der Vorsitzende des Thüringer Entomologenverbands, Ronald Bellstedt. Der zwischenzeitliche Frost im April habe den Larven wenig anhaben können. «Die entwickeln sich etwas langsamer, aber haben keinen Schaden genommen.»

In Thüringen gebe es 40 Stechmückenarten, sagte Bellstedt weiter. Die ersten Arten seien schon unterwegs. Die Tiere entwickelten sich in stehenden Gewässern wie Waldtümpeln, Wiesentümpeln oder Regentonnen. Bei letzteren sollten Gärtner darauf achten, sie ordentlich abzudecken, damit die Mückenweibchen darin keine Eier ablegen könnten, empfahl er. Mit großen Mückenplagen rechne er dieses Jahr aber nicht, sagte Bellstedt. Es sei schon wieder ziemlich trocken und die Kleingewässer trockneten dadurch auch schnell aus.

Stiche der Kriebelmücken besonders schmerzhaft

Sorgen bereite in Thüringen auch die Kriebelmücke. Die sei im Vergleich zu anderen Regionen zwar nicht besonders häufig. Ihr Stich sei aber besonders schmerzhaft und die betroffenen Stellen könnten sich entzünden. Die Mücken entwickelten sich in Fließgewässern.

Die Tigermücke sei in Thüringen schon vor einigen Jahren angekommen. Nach wie vor gebe es eine Population in Jena, weitere seien ihm nicht bekannt. Aber, so Bellstedt: «Es ist wahrscheinlich, dass die auch an anderen Stellen auftreten kann.» Die Mücke könne immer mal wieder eingeschleppt werden, etwa durch Reifenlieferungen aus China oder mit dem Bambus aus dem Baumarkt. Die schwarz-weiß-gezeichnete Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) kann verschiedene Krankheitserreger wie Dengue-, Chikungunya- und Zika-Viren übertragen.

© dpa
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