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Keine Ausweitung der Böllerverbotszonen in Silvesternacht

Feuerwerkskörper und Raketen gehören in den meisten Orten in Sachsen-Anhalt zum Jahreswechsel dazu. Verbote gibt es nur vereinzelt. Dabei soll es auch bleiben.
Explodierender Böller
Ein Böller explodiert bei einer Vorführung durch einen Pyrotechniker. © Frank Hammerschmidt/dpa/Symbolbild

In Sachsen-Anhalt dürfen die Menschen auch in diesem Jahr in der Silvesternacht an den meisten Orten Feuerwerkskörper zünden. Nur etwa in der Nähe von Krankenhäusern oder Fachwerkhäusern gibt es wie in den vergangenen Jahren ein Böllerverbot, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter den Kommunen im Land zeigt.

Unter anderem in der Innenstadt von Quedlinburg ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern verboten. Dadurch sollen die historischen Fachwerkhäuser geschützt werden. Denn in der Nähe von brandempfindlichen Anlagen wie Fachwerkhäusern gilt nach Angaben der Stadt ein gesetzliches Verbot. Die Altstadt von Quedlinburg steht seit 1994 auf der Liste des Weltkulturerbes. Gleiches gilt für die Innenstadt von Wernigerode mit ihren Fachwerkhäusern.

Auch in anderen Städten von Sachsen-Anhalt gibt es entsprechende Regelungen etwa in Bitterfeld-Wolfen um und auf dem Bitterfelder Bogen. In den meisten Kommunen ist ein Böllerverbot jedoch kein Thema. Man habe als Einheitsgemeinde dafür seit der Gründung keinen Grund gehabt, hieß es etwa aus Gerbstedt (Mansfeld-Südharz). Die Menschen sollten selbst entscheiden, teilte die Stadt Braunsbedra (Saalekreis) mit.

Die Stadt Wernigerode (Landkreis Harz) plant nach eigenen Angaben über das gesetzliche Verbot in der Innenstadt hinaus keine weiteren Verbotszonen. Derartige Vorstöße werden aber aus ökologischen Gesichtspunkten unterstützt, wie eine Stadtsprecherin sagte. Schließlich werde durch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern die Umwelt zusätzlich belastet.

In Naumburg soll dem Gemeinderat im kommenden Jahr ein Gesetzentwurf vorgelegt werden, der ein Verbot von Feuerwerkskörpern rund um das Unesco-Weltkulturerbe Naumburger Dom vorsieht sowie für die Kuranlagen in der Stadt Bad Kösen.

© dpa
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