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Dresdner Solarunternehmen: Keine Besserung der Lage in Sicht

Für Solarunternehmen ist nach Ansicht von Solarwatt-Chef Detlef Neuhau keine Besserung der Lage in Sicht. «Wie verschiedene Marktteilnehmer weisen auch wir seit Monaten in der Öffentlichkeit und in vielen direkten Gesprächen mit der Politik auf die wirtschaftlich bedrohliche Situation für die produzierende Solarbranche in Deutschland und Europa hin. Passiert ist bisher allerdings nichts», sagte der Chef des Dresdner Unternehmens der Deutschen Presse-Agentur. Einem vor vielen Jahren getroffenen Versprechen, die europäische Solarindustrie vor allem gegenüber Asien zu stärken, seien bislang keine Taten gefolgt, so Neuhaus.
Photovoltaikanlagen
Monteure tragen ein Solarmodul auf einem Dach. © Waltraud Grubitzsch/dpa/Archivbild

Verbessere sich die Situation für die Firmen bis Mitte dieses Jahres nicht grundsätzlich, könne das bedeuten, dass sein Unternehmen entscheide, die Produktion in Dresden zu schließen. Eigenen Angaben zufolge zählt Solarwatt europaweit 710 Beschäftigte, davon 600 in Deutschland. Von einer Schließung der Produktion wären demnach 120 Menschen betroffen. Sollte es zur Schließung kommen, will das Unternehmen sie an anderer Stelle einsetzen.

Sollte es zeitnah keine politischen Entscheidungen geben, könnte Solarwatt gezwungen sein, seine Herstellung an Standorte im Ausland zu verlegen, so Neuhaus. «Denn zum aktuellen Zeitpunkt und den gegebenen Voraussetzungen ist es einfach nicht mehr möglich, in Deutschland und Europa wirtschaftlich sinnvoll Solarmodule zu produzieren - das muss ich so klar sagen.» Am liebsten wolle er mit seinem Unternehmen jedoch weiter in Deutschland Produkte anbieten.

Neben Solarwatt hatte auch der in Hohenstein-Ernstthal (Landkreis Zwickau), Freiberg (Landkreis Mittelsachsen) sowie Bitterfeld-Wolfen (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) ansässige Solarproduzent Meyer Burger mit Schließung seiner Solarmodulproduktion in Deutschland gedroht und das mit Konkurrenz vor allem aus China begründet. Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat sich daraufhin erneut für den Erhalt einer der Produktion in Deutschland und Europa ausgesprochen.

© dpa
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