Games Music Hörbücher Gymondo MyTone Alle Services
vodafone.de

Solarbranche: Mehr Photovoltaik-Module auf Freiflächen

Solarunternehmen würden gerne mehr Module auf freien Flächen errichten. Sie hoffen, dass der neue Landesentwicklungsplan ihnen das erleichtert. Der Erneuerbaren-Verband fordert eine Taskforce Solar.
Photovoltaikanlage
Photovoltaikanlage des Energiekonzerns RWE am Neurather See bei Grevenbroich. © Florian Gut/dpa

Die Solarbranche in Nordrhein-Westfalen hat von der Landesregierung mehr Einsatz für die Stromgewinnung aus Sonnenenergie gefordert. Die Regierung müsse dafür sorgen, dass die vorhandenen Potenziale auf Freiflächen viel besser genutzt würden, erklärte der Landesverband Erneuerbare Energien (LEE NRW) am Montag in Düsseldorf. Dies gelte auch für Photovoltaik (PV) auf landwirtschaftlichen Flächen, Gewässern oder Parkplätzen an Autobahnen und Bundesstraßen, erklärte Verbandsgeschäftsführer Christian Mildenberger. Im neuen Landesentwicklungsplan gebe es dazu durchaus positive Aspekte, sagte er. Man müsse jetzt aber sehen, wie sich das in der Praxis auswirken werde. Der neue Landesentwicklungsplan wird noch vom Landtag beraten.

Der Verband erneuerte in diesem Zusammenhang seine Forderung nach Einsetzung einer «Taskforce» ähnlich der bereits eingerichteten Taskforce Windenergie. Sie solle sich etwa damit befassen, wo geeignete Flächen für PV-Anlagen seien und wie man Genehmigungen vereinfachen könne. Solarstrom sei die günstigste Form der Stromerzeugung, betonte der Verband. Damit sei er unverzichtbar für ein klimaneutrales Industrieland, das NRW werden solle.

Trotz des aus LEE-Sicht schwachen Freiflächen-Ausbaus stellte der Verband für das vergangene Jahr in NRW einen Solar-Boom fest. Landesweit seien 2023 mehr als 211.000 Anlagen mit einer Leistung von knapp 2200 Megawatt in Betrieb genommen worden, darunter knapp 55.000 Steckersolargeräte, so genannte Balkonkraftwerke. Dies bedeute einen neuen Zubau-Rekord, mit dem NRW im Bundesländervergleich auf Rang zwei hinter Bayern und noch vor Baden-Württemberg rangiere. Allerdings seien auf Freiflächenanlagen nur etwa drei Prozent der installierten Leistung entfallen. In Schleswig-Holstein habe dieser Anteil 2023 bei 48 Prozent gelegen.

Als Hauptgründe für den Solar-Aufschwung sieht der LEE die gestiegenen Energiepreise und den Wunsch vieler Stromkunden, sich mit eigenen Photovoltaikanlagen unabhängiger zu machen.

© dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
König Charles
People news
Berühmter Baum gefällt: König Charles bekommt Ableger
Bridget Jones 4: Was zur Fortsetzung mit Renée Zellweger bekannt ist
Tv & kino
Bridget Jones 4: Was zur Fortsetzung mit Renée Zellweger bekannt ist
Tv & kino
Die Filmstarts der Woche
Pixel 8a vs. iPhone SE: Das unterscheidet die Mittelklasse-Smartphones
Handy ratgeber & tests
Pixel 8a vs. iPhone SE: Das unterscheidet die Mittelklasse-Smartphones
Ein Mann tippt auf einem Google Pixel 6
Das beste netz deutschlands
Googles «Mein Gerät finden»: So funktioniert der Service
Die CallYa-Tarife von Vodafone: Mehr Datenvolumen zum gleichen Preis bei den Prepaid-Angeboten
Das beste netz deutschlands
Die CallYa-Tarife von Vodafone: Mehr Datenvolumen zum gleichen Preis bei den Prepaid-Angeboten
DFB-Training
Fußball news
Training vor 15.000 Fans: Nagelsmann verrät EM-Tagträume
Eine Fähre liegt im Hafen von Piraeus
Reise
Nicht mit voll geladenem E-Auto auf griechische Fähre