Games Music Hörbücher Gymondo MyTone Alle Services
vodafone.de

Kleve am Niederrhein richtet Landesgartenschau 2029 aus

Das Stadtgebiet grenzt an den Rhein, durch die Innenstadt fließt ein Kanal: Kleve ist eine Stadt am Wasser. Die Landesgartenschau 2029 gibt nun Möglichkeiten, dies städtebaulich stärker hervorzuheben.
Landesgartenschauen als Instrument der Stadtentwicklung
Blumen blühen auf dem Gelände der Landesgartenschau 2023 in Höxter. © Friso Gentsch/dpa/Archivbild

Die Stadt Kleve am Niederrhein wird im Jahr 2029 die nordrhein-westfälische Landesgartenschau ausrichten. Mit ihrem Konzept, das unter anderem darauf abzielt, sich als Stadt am Wasser zu profilieren, habe sich Kleve gegen die Mitbewerberin Steinfurt im Münsterland durchgesetzt, teilte das Landwirtschaftsministerium am Freitag mit. Eine unabhängige Kommission habe kürzlich beide Bewerberstädte besucht und anschließend eine einstimmige Empfehlung für Kleve als Ausrichtungsort ausgesprochen. Die Landesregierung sei diesem Votum gefolgt.

Kleve will die Landesgartenschau demnach dazu nutzen, die Wohn- und Lebensqualität in der Stadt zu verbessern und die touristische Infrastruktur auszubauen. So sollen die verschiedenen Landschaftsräume über den Spoykanal besser vernetzt und an die Innenstadt angebunden werden. Die Wasserstraße verbindet die Innenstadt mit dem an Kleve vorbeifließenden Rhein. «Die Landesgartenschau wird so zum verbindenden Element für eine grüne Stadtentwicklung, in der vorhandene Gegensätze thematisch und räumlich verzahnt werden», lobte die Bewertungskommission laut Mitteilung.

Gartenschauen gibt es in Nordrhein-Westfalen seit 1984. Sie sind zu einem wichtigen Instrument der Stadtentwicklung geworden. Viele bis heute beliebte Parks und grüne Naherholungsräume sind als Teil solcher Gartenbau-Ausstellungen entstanden.

Im Jahr 2023 hatte die Landesgartenschau im ostwestfälischen Höxter stattgefunden, 2026 richtet Neuss bei Düsseldorf die Schau aus. Im Jahr darauf ist das Ruhrgebiet Ausrichter der Internationalen Gartenausstellung. Wuppertal hat den Zuschlag für die Bundesgartenschau 2031 erhalten.

Der Stadt Kleve gratulierten für die Landesregierung laut Mitteilung sowohl Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen als auch Heimatministerin Ina Scharrenbach (beide CDU): «Landesgartenschauen zeigen hervorragende Möglichkeiten auf, um die Lebensqualität in unseren Städten und Regionen weiter zu verbessern und den Ausbau der grünen Infrastruktur zu fördern», hob Gorißen hervor, die für Freitag ihren Besuch in der künftigen Landesgartenschau-Stadt ankündigte. Sie beschleunigten die Stadtentwicklung maßgeblich, betonte Kabinetts-Kollegin Scharrenbach: «Durch sie wird nicht nur das Erscheinungsbild der Städte weiter aufgewertet, sondern sie stärken auch das Gemeinschafts- und Heimatgefühl der Menschen.»

© dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
Heidi Klum
Tv & kino
«GNTM»: Heidis Schützlinge stehen nackt im Regen
68. Eurovision Song Contest - Vor dem 2. Halbfinale
Musik news
Umstrittener ESC stößt 2024 auf starkes Interesse
Tv & kino
Weniger Action, mehr Handlung: Der neue «Mad Max»
Huawei-Logo
Internet news & surftipps
Offenbar Einigung zu chinesischen Komponenten in 5G-Netz
Ein Smartphone wird aufgeladen
Das beste netz deutschlands
Akku leer? So laden Sie ihr Smartphone besser auf
GPT-4o von OpenAI: Das musst Du zum neuen KI-Modell wissen
Das beste netz deutschlands
GPT-4o von OpenAI: Das musst Du zum neuen KI-Modell wissen
USA - Tschechien
Sport news
WM-Gastgeber Tschechien und Schweden erreichen Halbfinale
Beachwear 2024 - Badeanzug von &Other Stories
Mode & beauty
Das sind die aktuellen Trends in der Bademode