Games Music Hörbücher Gymondo MyTone Alle Services
vodafone.de

«Für Rechtssicherheit sorgen»: Köln will neue DFL-Abstimmung

Die Bedenken an den Plänen zum Investoren-Einstieg bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) wachsen. Neben anderen Clubs plädiert erneut der 1. FC Köln für eine neue Abstimmung - aus diversen Gründen.
1. FC Köln - Werder Bremen
Ferngelenkte Autos fahren auf dem Spielfeld neben Tennisbällen. © Rolf Vennenbernd/dpa

Bundesligist 1. FC Köln hat seinen Vorschlag für eine weitere Abstimmung zum Investoren-Einstieg bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) vor allem mit fehlender Rechtssicherheit der DFL-Pläne begründet. «In erster Linie geht es uns darum, für Rechtssicherheit und für Akzeptanz zu sorgen. Bekanntermaßen bestehen Verdachtsmomente, dass die Abstimmung auf der DFL-Mitgliederversammlung aufgrund des Stimmverhaltens von Hannover 96 nicht rechtswirksam gewesen ist und damit einhergehend ein Verstoß gegen die 50+1-Regel vorliegt. Diese Verdachtsmomente müssen vollständig ausgeräumt werden», sagte Sport-Geschäftsführer Christian Keller am Sonntag im Interview mit dem Geissblog.

Nach Einschätzung von Keller ist «eine potenzielle Zusammenarbeit der Bundesligen mit einem Private-Equity-Unternehmen eine große kulturelle Herausforderung und nicht wirklich passfähig zum Wesenskern des deutschen Profifußballs als öffentliches Kulturgut». Deshalb müsse «klar und verständlich kommuniziert werden, warum der Deal aus Sicht einer Mehrheit der Clubs erforderlich ist».

Die DFL will für eine prozentuale Beteiligung an den TV-Erlösen von einem Finanzinvestor eine Milliarde Euro kassieren. Bei der Abstimmung der 36 Proficlubs über den Deal war die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit nur knapp zustande gekommen. Aufgrund der umstrittenen Rolle von Geschäftsführer Martin Kind von Zweitligist Hannover 96 steht der Verdacht im Raum, dass bei dem Votum ein Verstoß gegen die 50+1-Regel vorgelegen haben könnte.

Zahlreiche Fans protestieren auch an diesem Wochenende bei Spielen dagegen vor allem mit dem Werfen von Gegenständen. «Die Fanproteste sind unmittelbare Folge der bestehenden rechtlichen Verdachtsmomente, der beschriebenen fußballkulturellen Herausforderung sowie der bislang mangelhaften Kommunikation mit der Basis», kommentierte Keller.

Die Kölner hatten am Freitag einen Antrag angekündigt, «das DFL-Präsidium vom durch die Mitgliederversammlung erteilten Abschlussmandat zu befreien». Die Entscheidung über einen Investoren-Einstieg solle an die Clubs zurückfallen. Sollte es dafür eine außerordentliche Mitgliederversammlung benötigen, werde der FC diese ebenfalls beantragen.

«Wir reden beim angestrebten Private-Equity-Deal von einer der relevantesten Entscheidungen seit Einführung der Bundesliga. Von den heutigen Entscheidungsträgern wird in 20 Jahren - so lange soll der Deal laufen - aber kaum noch einer da sein. Umso größer ist unser aller Verantwortung, etwas so Weitreichendes auf eine breite Basis zu stellen», sagte Keller.

© dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
Chicago Med Staffel 10: Das wissen wir zu Release, Story und Cast
Tv & kino
Chicago Med Staffel 10: Das wissen wir zu Release, Story und Cast
Gina Lollobrigida
People news
Lollobrigidas Uhr von Fidel Castro versteigert
Pokémon Unite: Die besten Builds und Movesets für jedes Pokémon
Games news
Pokémon Unite: Die besten Builds und Movesets für jedes Pokémon
Die GigaCube-Tarife für Dein GigaZuhause: Highspeed-Internet ohne Festnetz-Anschluss
Das beste netz deutschlands
Die GigaCube-Tarife für Dein GigaZuhause: Highspeed-Internet ohne Festnetz-Anschluss
Gutscheinkarten der Downloadplattform Steam
Das beste netz deutschlands
Valve: Steam-Konto vererben ist nicht vorgesehen
Little Impacts: Das musst Du zum Nachhaltigkeits-Spiel des Umweltbundesamtes wissen
Handy ratgeber & tests
Little Impacts: Das musst Du zum Nachhaltigkeits-Spiel des Umweltbundesamtes wissen
Olympiakos Piräus - AC Florenz
Fußball news
Olympiakos Piräus gewinnt Titel in der Conference League
Ein kleiner Gemüsegarten
Wohnen
Mischkultur: Wer passt zu wem ins Beet?