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Werft-Chef: Derzeit kein weiterer Stellenabbau nötig

Der Chef der Meyer Werft gibt sich in schwierigen Zeiten zuversichtlich: Kreuzfahrtschiffe aus Papenburg würden auch künftig nachgefragt. Einige Stellen müsse man abbauen, aber mehr erst einmal nicht.
Pressekonferenz zur Zukunft der Meyer Werft
Meyer-Werft-Chef Eikens (l) hält den Standort Papenburg für zukunftsfähig. (Archivbild) © Lars Penning/dpa

Der Chef der finanziell angeschlagenen Meyer Werft hält nach eigenen Worten momentan keinen weiteren Stellenabbau als den bisher geplanten für notwendig. «Den bereits verhandelten Personalabbau von 340 Stellen müssen wir umsetzen. Darüber hinaus sehe ich derzeit keinen zusätzlichen Bedarf, denn wir haben viel zu tun», sagte Bernd Eikens dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Er betonte zugleich mit Blick auf den Standort Papenburg: «Solange es eine Nachfrage nach Kreuzfahrten gibt, wird es auch eine nach Kreuzfahrtschiffen aus Papenburg geben. Davon bin ich fest überzeugt.» 

Die Werft sei etwa im Bereich Nachhaltigkeit führend und habe als erste Wasserstoff, Brennstoffzellentechnik und LNG (Liquefied Natural Gas, verflüssigtes Erdgas) in großem Maßstab eingebaut. Zudem erschließe man konsequent neue Märkte: «Wir bauen ein Forschungsschiff, zwei Versorgungsschiffe für die Marine und Konverter-Plattformen für Hochsee-Windparks», so Eikens.

An der in finanzielle Not geratenen Meyer Werft sind seit wenigen Tagen der Bund und das Land Niedersachsen beteiligt. Mit einem Rettungspaket übernahmen sie für 400 Millionen Euro zusammen rund 80 Prozent der Anteile der Meyer Werft in Papenburg und der Neptun Werft in Rostock. Anfang Juli hatte sich die Geschäftsführung der Meyer Werft bereits mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft IG Metall auf ein Restrukturierungskonzept geeinigt. 340 der mehr als 3.000 Stellen in Papenburg sollen demnach abgebaut werden. 

Eikens sagte dem RND, dass das Unternehmen in keiner klassischen Sanierungssituation stecke. Es gebe jedoch Herausforderungen wie unklare Strukturen, mangelnde Transparenz, unzureichende Kontrollprozesse und eine nicht zeitgemäße IT, die den komplexen Anforderungen des Betriebs nicht standhalte.

 

 

© dpa
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