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Defekte Wasserleitung nach Wangerooge repariert

Die kleine Nordseeinsel Wangerooge bezieht ihr Trinkwasser über Leitungen vom Festland. Eine defekte Wasserleitung ist nun repariert worden.
Wangerooge
Die ostfriesische Insel Wangerooge. © Sina Schuldt/dpa

Techniker haben eine defekte Trinkwasserleitung durch das Wattenmeer zur Nordseeinsel Wangerooge repariert. Der Meeresboden liegt bei Ebbe nur wenige Stunden frei, ein Bautrupp hat in diesem Zeitfenster am Montag den Schaden behoben, wie eine Sprecherin des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV) am Dienstag mitteilte. Nun könne wieder frisches Trinkwasser durch drei parallel verlaufende Leitungen zur Nordseeinsel fließen. Der Defekt war Ende Februar festgestellt worden.

Damit gelang die Reparatur rechtzeitig zu den Osterferien, wenn zusätzlich zu den rund 1200 Insulanern zahlreiche Feriengäste versorgt werden müssen, wie die Sprecherin weiter mitteilte. Insgesamt sind es etwa 190.000 Kubikmeter Wasser im Jahr, die aus den OOWV-Wasserwerken Harlingerland und Sandelermöns nach Wangerooge strömen.

Für die Reparatur war schweres Gerät nötig. Ein Schiff transportierte zwei Bagger an die betroffene Stelle. Die speziellen Bagger seien dann über das Watt gerollt, breite Kettenlaufwerke hätten dafür gesorgt, dass der Boden nicht zu stark verdichtet wurde, erklärte die Sprecherin. Die aus dem Jahr 1962 stammende Versorgungsleitung wurde freigelegt und das defekte Rohrstück herausgetrennt und ersetzt. Nach knapp drei Stunden waren die Arbeiten laut Sprecherin beendet.

Die rund 7,5 Kilometer lange Festlandleitung und das Wasserwerk Wangerooge werden vom Festland aus technisch betreut. Der Defekt war laut Wasserverband in der digitalen Überwachung durch einen gemessenen Druckabfall bemerkt worden. Die betroffene Leitung wurde vom Netz genommen - ohne spürbare Folgen für die Wasserversorgung auf der Insel. Denn neben der defekten Leitung gibt es noch zwei weitere, intakte Wasserleitungen, die zur Verfügung stehen. Außerdem verfügt die Insel über ein Wasserwerk, das bei Bedarf einspringen könnte.

Die Trinkwasserversorgung auf den Ostfriesischen Inseln hat einige Besonderheiten. Alle Inseln verfügen über sogenannte Süßwasserlinsen, die sich stetig aus versickerndem Regenwasser bilden. Mit Brunnen wird das Wasser abgeschöpft und in Wasserwerken aufbereitet. Der OOWV ist für die Trinkwasserversorgung auf den Inseln Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge zuständig. Nur die Süßwasserlinsen auf Langeoog und Spiekeroog sind mächtig genug, um angezapft zu werden. Baltrum und Wangerooge werden über Wasserleitungen vom Festland versorgt, sie können zur Not aber auch auf ihre Süßwasserlinsen zurückgreifen.

© dpa
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